Die Bergrettungswache braucht ein neues Dach

BRK-Bergwacht baut auf Unterstützung aus der Bevölkerung

Landkreis Passau. Die Bergwachtler – immer dann an Ort und Stelle, wenn andere Rettungsorganisationen nicht weiterkommen. „Überall dort, wo der Landrettungsdienst und die Feuerwehr an ihre Grenzen stoßen werden wir durch die ILS Passau alarmiert. Wir sind der Rettungsdienst für unwegsames Gelände“, so Stefan Berger von Bergwacht Passau/Haidmühle. Sei es im Rahmen von Einsätzen in den Donau- und Innleiten zur Rettung verletzter oder abgestürzter Wanderer, des Katastrophenschutzes bei Hochwasserlagen oder für regelmäßige Einsätze am Dreisessel und im Ilztal.

Doch um weiterhin umfassend helfen zu können, ist die Bergwacht auf Hilfe angewiesen. Denn die Bergrettungswache am Dreisessel benötigt dringend ein neues Dach, auch eine neue Garage für die Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung in Neureichenau muss her. „Insgesamt sprechen wir hier von einer Summe um 80.000 Euro. Unsere Bergrettungswache am Dreisessel ist in die Jahre gekommen. Wir müssen in Kürze das Dach komplett sanieren, um weitere Schäden der Bausubstanz zu verhindern. Zudem brauchen wir wegen Eigenbedarf des bisherigen Vermieters eine neue Garage für unsere Gerätschaften“, so Berger weiter. Der Rückhalt seitens der Landräte aus Freyung-Grafenau und Passau, sowie Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper ist der BRK-Bergwacht Passau/Haidmühle bereits sicher. „Wir wissen, was wir an unserer Bergwacht haben“, so Dupper. Auch Freyung-Grafenaus Landrat Sebastian Gruber betont: „Als Landkreis sehen wir es als unsere Pflicht hier mitanzupacken, damit die Bergrettung weiterhin ihren Dienst an der Bevölkerung und zum Wohle aller leisten kann.“

Die Bergwacht Bayern ist eine ehrenamtliche traditionsreiche Organisation, die seit ihrer Gründung vor rund 100 Jahren eine Vielzahl von Entwicklungen durchlaufen hat und immer wieder vor neuen Herausforderungen steht. Verändertes Freizeitverhalten der Bevölkerung und zunehmender Naturtourismus bedeuten eine stärkere Belastung – auch für die Bergwacht-Bereitschaft. „Obwohl die Umsetzung rein in Eigenleistung erfolgen wird, gibt unser Regelbudget die Materialkosten für das Dach und eine neue Garage nicht her. Um die Instandsetzung dennoch durchführen zu können, wollen wir die erforderlichen finanziellen Mittel mit einer Spendenaktion zusammenbringen“, erklären die Bergwachtler, angesiedelt beim BRK-Kreisverband Passau. So richtet sich die Bitte um Unterstützung auch an die breite Öffentlichkeit: „Wir sind auf Spenden angewiesen, damit wir die Voraussetzungen für unsere ehrenamtlichen Einsatzbereiche aufrechterhalten können“, erklärt Stefan Berger.

Spendenkonto: Sparkasse Passau, IBAN: DE78 7405 0000 0240 000133, BIC: BYLADEM1PAS

Foto (Stefanie Starke): Vertreter der Bergwacht Passau/Haidmühle haben am Rande eines Gesprächstermins im BRK-Kreisverband offiziell das Spendenschreiben an die Landräte von Passau und Freyung-Grafenau, sowie Passaus Oberbürgermeister ausgehändigt – (v.l.) BRK-Kreisgeschäftsführer Horst Kurzböck, Bergwachtler Thomas Graf, Bergwachtler Stefan Berger, Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Freyung-Grafenaus Landrat Sebastian Gruber, Passau stellvertretender Landrat Klaus Jeggle und Bergwachtler Manfred Falkner.

Gipfelkreuz am Hochstein abmontiert

Am gestrigen Dienstag wurde durch die Bergwacht Passau/Dreisessel das bereits morsche Gipfelkreuz am Hochstein (1.333m) abmontiert.

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Auf Bitten des Neureichenauer Bürgermeisters Walter Bermann haben die Bergwachtler das im Juli 1956 durch den Heimatverein Auerbach aufgestellte Gipfelkreuz abgebaut.

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Mit Seilsicherung wurde das marode Kreuz zerlegt und nach unten verbracht.

Nun kann ein neues Kreuz aufgestellt werden. img_1919 img_1920   img_1923 img_1924 img_1925 img_1926 img_1928

444 € Spende für die Bergwacht Passau/Dreisessel

Über einen weihnachtlichen Geldsegen konnte sich die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel freuen. Das Haarstudio Magic Style Melanie Reischl aus Wegscheid sammelte über den vorweihnachtlichen Losverkauf den Betrag als Spende für die Bergwacht. img_0039

Die Bereitschaft kann das Geld dringend gebrauchen für den Erhalt der Notfallrucksäcke und für die Überprüfung der Pulsoxymeter.

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Stefan Berger bedankte sich im Namen der Bergwacht Passau/Dreisessel für die großzügige Spende.

Die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel unterhält die “Unterstützende Bergrettungswache Passau” und die “Bergrettungswache Haidmühle am Dreisessel”. Das Haupteinsatzgebiet ist der Dreisesselberg und seine Umgebung. Im Winter sind das die Loipen um Altreichenau, auch der für Touren- und Schneeschuhgeher immer beliebter werdende Dreisesselberg, mit seiner sehr schönen, über 3km langen und über 400m hohen Naturabfahrt gehören im Winter zum Einsatzgebiet.

 

 

Bergwacht und Feuerwehr arbeiten Hand in Hand

Bergwacht und Feuerwehr arbeiten Hand in Hand

Neuburg/Passau. Eine gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Neuburg am Inn führte kürzlich die Bergwacht Passau/Dreisessel in den Innleiten durch.

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Zwei „abgestürzte“ Wanderer mussten von den Rettungsmannschaften aus den schwer zugänglichen und abschüssigen Innleiten geborgen werden. Die beiden Organisatoren der Übung, Alexander Kühmeier von der Feuerwehr und Peter Lang von der Bergwacht hatten dazu zwei gut geschminkte „Patienten“ in den Hängen versteckt. Die Einsatzleiter Manfred Antesberger für die Feuerwehr und Bergwacht Einsatzleiter Hans-Peter Dersch sprachen das gemeinsam Vorgehen bei der Bergung ab und teilten die Hilfsmannschaften entsprechend ein. Die „Verletzten“ mussten in den Innleiten zuerst gesucht werden, ehe sie mittels Statikseilsatz und Gebirgstrage der Bergwacht gemeinsam mit der Feuerwehr an das Flussufer abgelassen werden konnten.

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Bereitschaftsleiter Thomas Graf und Kommandant Fabian Malaun zeigten sich höchst zufrieden mit den Leistungen der Übungsteilnehmer und freuten sich besonders über die gute Kooperation von Feuerwehr und Bergwacht. DSC_4399 DSC_4405 DSC_4408 DSC_4412 DSC_4432 DSC_4443 DSC_4450

Sparkasse Passau spendet 500 € für Defibrillator der Bergwacht

Die Sparkasse Passau spendete 500 Euro für die Anschaffung von neuen Defibrillatoren für die Bergwacht Passau/Dreisessel.

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Gebietsdirektor Otmar Hausfelder überreichte den Scheck an Bereitschafsleiter Thomas Graf und Pressereferent Stefan Berger.

Mit dem Defibrillator kann das so genannte „Herzkammer-Flimmern“ beseitigt und Menschenleben gerettet werden.

Bereitschaftsleiter Thomas Graf bedankte sich herzlich bei der Sparkasse und sagte außerdem, dass aufgrund der gestiegenen Anforderungen im ehrenamtlichen Rettungsdienst Weiterbildungen in medizinischer und technischer Hinsicht notwendig seien. Nur so seien die Fähigkeiten der Ersthelfer im unwegsamen Gelände aufrecht zu erhalten. Zudem werden weitere ehrenamtlich Helfer gesucht. Interessenten können sich unter der Internetseite www.bergwacht-passau.org informieren und melden.

Die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel unterhält die “Unterstützende Bergrettungswache Passau” und die “Bergrettungswache Haidmühle am Dreisessel”. Das Haupteinsatzgebiet ist der Dreisesselberg und seine Umgebung. Im Winter sind das die Loipen um Altreichenau, auch der für Touren- und Schneeschuhgeher immer beliebter werdende Dreisesselberg, mit seinem sporadisch geöffneten Skilift in Frauenberg und einer sehr schönen, über 3km langen und über 400m hohen Abfahrt gehören im Winter zum Einsatzgebiet.

Im Sommer ist die Bereitschaft für die Wander- und Radweg am Dreisessel zuständig. Die Klettergärten in Neuhaus am Inn und in Fischhaus (Teufelstein) fallen ebenfalls in den Einsatzleitbereich. Spezielle Kranbergungen oder im Allgemeinen Bergungen aus schwierigem, unzugänglichem Gelände, oder aus großen Höhen ist das Spezialgebiet der Bergwacht. Die Bergretter der Bergwacht Bayern verrichten ihren Einsatz ehrenamtlich. Die Bergwacht Bayern hat seit ihrer Gründung eine Vielzahl von  Entwicklungen und Anpassungsprozessen durchlaufen und steht auch heute einer Vielzahl neuer Herausforderungen gegenüber. Insbesondere vermehrte Einsatzzeiten durch zunehmenden Tourismus und  neue Einsatzschwerpunkte durch trendige Sportarten erfordern von der Bergwacht eine intensive  Bergrettungsausbildung sowie spezialisierte Fortbildungen.

Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei durchlaufen die Anwärter die Basisausbildung der Disziplinen Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen.

Gemeinsame Winterübung mit der Rettungshundestaffel Passau

Verletztes Kind am Sommerwanderweg zum Dreisessel – so lautete die Einzatzmeldung für die Winterübung der Bergwacht Passau/Dreisessel letzten Samstag. Die diesjährige Winterübung wurde gemeinsam mit der Rettungshundestaffel Passau durchgeführt.

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Nach einer kurzen Besprechung der Einsatzleiter Christian Wimmer von der Rettungshundestaffel  und Markus Gnan für die Bergwacht  wurden zwei Teams aus Rettungshundeführern und Bergwachtlern gebildet, die unverzüglich die Suche des Kindes und des mittlerweile ebenfalls „verletzten“ Vaters in Angriff nahmen.  Bereits kurze Zeit später wurde das Kind von den Hunden „erschnüffelt“. Als schwieriger erwies sich jedoch ihre die Rettung aus einer Felsspalte an einer Wollsackverwitterung. Mit vereinten Kräften konnte das Kind mittels Flaschenzug und Luftrettungssack geborgen und abgeseilt werden. Anschließend wurde das „verletzte“ Kind  fachgerecht im Akja gelagert und schnellstmöglich abtransportiert. Gleichzeitig konnte der „verletzte Vater“ von den Rettungshunden gefunden und von den Bergwachtlern entsprechend versorgt und abtransportiert werden.   In der Abschlussbesprechung lobten die Verantwortlichen um Rettungshundestaffelleiter Karl Deml und Bergwacht Bereitschafsleiter Thomas Graf die gelungene Zusammenarbeit und die große Disziplin aller Einsatzkräfte. DSC_0123 DSC_0131 DSC_0117 DSC_0146 ??????????????????????????????? IMG_7282 DSC_0123 DSC_0110

 

180 Jahre ehrenamtliches Engagement in der Bergwacht Passau/Dreisessel

Passau/Dreisessel. Die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel konnte am 14.12. zur traditionellen Weihnachtsfeier am Dreisessel wieder zahlreiche aktive Bergretter, Mitglieder und Freunde willkommen heißen, welche die Bergretter über viele Jahre auf diesem Weg begleitet haben.

Die aktiven Bergretter der Bergwacht Passau/Dreisessel mit Kreisgeschäftsführer Horst Kurzböck (3.v.r.)

Die aktiven Bergretter der Bergwacht Passau/Dreisessel mit Kreisgeschäftsführer Horst Kurzböck (stehend 3.v.r.), Regionalleiter Manfred Falkner (stehend 6.v.l.), Bereitschaftsleiter Thomas Graf (stehend 7.v.l.) und stellv. Bereitschaftsleiter Andreas Artinger (stehend 4.v.r.)

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Bergwacht Passau rettet schwer verletzte Wanderin in Neuburg am Inn

Bergwacht Passau/Dreisessel rettet verletzte Wanderin in Neuburg am Inn
Am vergangenen Sonntag wurde die Bergwacht Passau/Dreisessel zu einem Einsatz in Neuburg am Inn alarmiert – eine vom „Künstlersteig“ abgestürzte und schwer verletzte Wanderin konnte in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Neuburg und dem Malteser Hilfsdienst gerettet werden.

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Übung der Bergwacht Passau/Dreisessel mit der Feuerwehr Ilzstadt

Übung der Bergwacht Passau/Dreisessel mit der Feuerwehr Ilzstadt

Heckenbrand in der Leite vom Oberhaus Richtung Anger und drei Verletzte Personen als Übungsszenario über den Dächern von Passau.

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Passau/Haidmühle. Die Bergwacht Passau/Dreisessel und die Feuerwehr Ilzstadt führten eine gemeinsame Übung in Passau am Oberhaus durch.    K1600_Uebungseinsatz_Bergwacht_Passau_14_06_27k_277 K1600_Uebungseinsatz_Bergwacht_Passau_14_06_27k_249  K1600_Uebungseinsatz_Bergwacht_Passau_14_06_27k_039  Als gegen 19 Uhr der Alarm losgeht, muss es schnell gehen. „Ein Heckenbrand in der Leite und drei verletzte Personen am Oberhaus Richtung Anger“ meldet die Integrierte Leitstelle Passau. Die Bergwacht Passau/Dreisessel und die Feherwehr Ilzstadt rücken sofort aus. Der Heckenbrand wird als erstes von der Feuerwehr bekämpft. Gleichzeitig sichert die Bergwacht die Feuerwehrmänner in dem Absturzgelände ab.

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Die Verletzten werden gemeinsam aus der Leite geborgen. Eine Patientin muss aus der Steilwand von der Bergwacht mittels Statikseilsatz und Flaschenzug geborgen werden. Dabei leuchtete die Feuerwehr das Absturzgelände aus, da es mittlerweile Finster war.

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Regelmäßige Übungen der Bergwacht im Absturzgelände, wie hier am Oberhaus Richtung Anger, bei denen die Handhabung des Rettungsgerätes wie dem Statikseilsatz, Flaschenzug und der Gebirgstrage geübt wird, garantieren den sicheren Umgang mit diesen Spezialgeräten. Das Statikseil in Kombination mit einem Flaschenzugsystem kommt immer dann zum Einsatz wenn der Unfallort schwer zugänglich ist oder bei schlechtem Wetter, wodurch ein Helikoptereinsatz zu riskant wird.

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Auch in der Übung kann Unvorhergesehenes passieren, genau wie beim richtigen Einsatz. „Wir machen alle regelmäßig eine Übung“, sagt Thomas Graf, Bereitschaftsleiter der Bergwacht Passau/Dreisessel. Die Männer und Frauen sollen schließlich fit bleiben, die Arbeitsabläufe reibungslos klappen. Auch eine Nachbesprechung mit allen Beteiligten gehört zur Übung dazu. Graf ist zufrieden mit der Leistung seiner „Bergwachtler und Bergwachtlerinnen“. „Die Kommunikation aller Beteiligten hat gut funktioniert. Alle sind ruhig geblieben, die Übung lief reibungslos.“ Für den Ernstfall sind sie jedenfalls gewappnet.

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