Bergwacht Passau rettet schwer verletzte Wanderin in Neuburg am Inn

Bergwacht Passau/Dreisessel rettet verletzte Wanderin in Neuburg am Inn
Am vergangenen Sonntag wurde die Bergwacht Passau/Dreisessel zu einem Einsatz in Neuburg am Inn alarmiert – eine vom „Künstlersteig“ abgestürzte und schwer verletzte Wanderin konnte in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Neuburg und dem Malteser Hilfsdienst gerettet werden.

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Tag des Sports 2014

Großeinsatz beim Tag des Sports in Neureichenau.

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Am 19. Juli 2014 um 12:30 Uhr, eine halbe Stunde vor dem Start des Rennens von Neureichenau auf den Dreisesselberg, meldeten die Einheiten der Bergwacht Passau / Haidmühle Einsatzbereitschaft beim dienst-habenden Einsatzleiter. Die 12 Bergwachtkameraden in 4 Teams wurden aufgestellt, um die unwegsamen Teile der Rennstrecke (in der Grafik grün eingezeichnet)

Strecken-Laeufer-Radfahrerabzusichern und im Ernstfall sofort Hilfe leisten zu können. Dabei wurden sie von der Bergwacht Jugend tatkräftig von je 3 Jungen und Mädchen unterstützt. Da die Funkverbindung im Dreisesselgebiet oftmals schlecht funktioniert, wurde das neue Technik Fahrzeug der Bergwacht Region Bayerwald zur Unterstützung eingesetzt.

Wenige Minuten nach der Statusmeldung noch vor dem Start des Rennens, wurde über Funk gemeldet, dass im oberen Teil der Strecke, kurz unterhalb der Ziellinie, eine bewusstlose Person aufgefunden wurde. An diesem Streckenabschnitt war unter anderem der Bergwacht Notarzt Dr. Rosenberger aus Breitenberg mit einem Bergwacht Kameraden und einem Quad (ATV) auf Position und konnte sofort Hilfe leisten. Der Hubschrauber wurde angefordert um den Patienten schnellst möglich in ein Krankenhaus zu fliegen. Während der Hubschrauber noch im Anflug war, wurde eine weitere bewusstlose Person in unmittelbarer Nähe des ersten Patienten gemeldet. Die Lage wurde kritisch, da anfangs nur ein Notarzt zur Stelle war und beide Patienten reanimiert werden mussten. Weitere Einsatzkräfte und ein weiterer Hubschrauber wurden angefordert. Der Einsatzleiter hatte alle Hände voll zu tun, den immer komplizierter werdenden Einsatz mit immer mehr Einsatzkräften zu koordinieren. Beide Patienten wurden nach ca. 45 Minuten in die umliegenden Krankenhäuser geflogen. Etwa 30 Minuten nach dem Start des Rennens meldeten die Einsatzkräfte, die in der Versorgung und Behandlung der beiden Patienten involviert waren, wieder Einsatzbereitschaft – gerade noch rechtzeitig, bevor die ersten Rennläufer und -fahrer den Streckenabschnitt passierten.

Um unteren Abschnitt der Rennstrecke war alles ohne Zwischenfälle verlaufen. Die Einsatzkräfte der Bergwacht beendeten den Einsatz gegen 16:00 Uhr am Stützpunkt am Dreisessel mit einer abschließenden Einsatz-Nachbesprechung.

Bergwacht Passau rettet verletzte Wanderin aus dem Steinernen Meer

Bergwacht Passau/Dreisessel rettet verletzte Wanderin aus dem Steinernen Meer

Am Samstag wurde die Bergwacht Passau/Dreisessel zu einem Einsatz im Dreisesselmassiv alarmiert – eine verletzte Wanderin konnte vom „Hochkamm“ am Dreisessel gerettet werden.
Um 16:01 alarmierte die ILS Passau den Einsatzleiter Unterer Bayerischer Wald mit Einsatzmeldung „“Verletzte Person am Hochkamm“.

Das Ehepaar startete eine Wanderung am Hochkamm zum Dreiländereck und hatte sich beim Rückweg über das sogenannte „Steinerne Meer“ verlaufen. Im dortigen Blockmeer stürzte die Ehefrau so sehr, dass sie sich den Oberarm gebrochen hatte. Zwei zufällig vorbeikommende Wanderer alarmierten über Handy mit der 112 die Rettungsleitstelle und gaben die GPS-Koordinaten ihres Standortes durch. So konnte nach kurzer Absprache der Voraustrupp der Bergwacht die verletzte Wanderin am Dreiländereck auffinden. Sie war inzwischen mit ihrem Begleiter bis zum „Dreiländereck“ zurückgewandert. Dort wurde sie von den Bergrettern und dem Malteser Hilfsdienst aus Haidmühle erstversorgt. Anschließend wurde die Frau mittels Akja bis zum Bayerischen Plöckenstein transportiert und dort mit dem inzwischen nachgeorderten Schneefahrzeug (ATV) der Bergwacht Dreisessel zum Dreisesselparkplatz gefahren, von wo sie der Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes weiter transportierte.