Bergwacht rettet verletzte Einheimische aus dem Steinernen Meer

Heute um 16.31 Uhr alarmierte die Leitstelle Passau die zuständige Bergwacht Passau/Dreisessel und den Bergwacht Einsatzleiter Unterer Bayerischer Wald zu einer verletzten Person am Dreisessel.

In der ersten Einsatzmeldung hieß es, eine Person sei im „Steinernen Meer“ gestürzt und habe sich am Sprunggelenk verletzt, könne deswegen nicht mehr weitergehen. Nach einer Ortung stellte sich aber schnell heraus, dass die Person am Seesteig lag und mit der beschriebenen Verletzung nicht mehr weitergehen konnte. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit kam eine Rettung mittels Hubschrauber und Winde nicht in Frage. So kam nur eine aufwändige Rettung der Verletzen mittels Gebirgstrage und Bergesack in Frage. Nach der Erstversorgung der Patientin vor Ort wurde die Einheimische mittels Gebirgstrage zum Bergrettungsfahrzeug Haidmühle getragen, mit diesem nach Frauenberg vom Berg ins Tal zur Übergabe an den Landrettungsdienst gebracht. Dieser transportierte die Patientin in das Krankenhaus Wegscheid.

Für den anstrengenden Transport mittels Gebirgstrage waren über 20 Bergretterinnen und Bergretter  der Bergwacht Passau/Dreisessel im Einsatz. Die Bergwacht weißt an dieser Stelle darauf hin, dass der Berg durch die vielen Besucher und Rodler stellenweise vereist und sehr rutschig ist. Entsprechendes Schuhwerk, Stöcke und eventuell Spikes oder Schneeketten für Schuhe sind derzeit von Vorteil.

Ein Gedanke zu „Bergwacht rettet verletzte Einheimische aus dem Steinernen Meer

  1. Respekt an die Bergwacht!
    Aber an die „Ausflügler“ will ich appellieren: Bleibt’s doch daheim! Egal, ob Einheimische oder Tagesgäste – gefährlich ist es für alle!
    Ich kann ja den Drang, unbedingt an die frische Luft zu wollen, gut verstehen. Aber dann müsst ihr halt vor der Haustüre spazieren gehen. Ist eben aktuell nicht angebracht.
    Denkt dran: Die 20 Bergretter haben sich wegen 1 verletzten Person ebenfalls in Gefahr gebracht.

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