Spektakulärer Rettungseinsatz: Bergwacht rettet schwerstverletzten Gleitschirmflieger

Zu einem abgestürzten Gleitschirmflieger am Haidel in Obergrainet wurde die Bergwacht Passau/Dreisessel heute um 14.00 Uhr alarmiert.

Der Gleitschirmflieger hing schwerstverletzt in der Krone eines etwa 20 Meter hohen Baumes mit sehr dünnem Geäst. Der alarmierte Hubschrauber Christoph 15 war zuerst bei einem anderen Einsatz gebunden, Hubschrauber Europa 3 ohne Außenwinde aus Suben kam ersatzweise. Zur weiteren Unterstützung wurde im Verlauf die Bergwacht Hauzenberg/Waldkirchen durch den diensthabenden Bergwacht Einsatzleiter nachgefordert.

Da schnell klar war, dass das übliche und bayernweit standardisierte Rettungsverfahren der Bergwacht Bayern für Gleitschirmunfälle mittels Baumbergeset aufgrund der dünnen Äste nicht funktionieren würde, kam nur eine Rettung per Hubschrauber mit Außenrettungswinde in Frage. In der Zwischenzeit konnte sich der Hubschrauber Christoph 15 aus Straubing startklar machen, der vorherige Einsatz war beendet. Bereits in Windenkonfiguration angeflogen, nahm er einen Luftretter der Bergwacht Passau / Dreisessel auf, um eine sogenannte Kappbergung des Schwerstverletzten durchzuführen. Aufgrund starker Windböen am Haidel musste das für Besatzung und Luftretter gefährliche Manöver zwei Mal eingeleitet werden. Beim zweiten Versuch gelang es dem Luftretter an der Winde hängend, den Mann aus seiner Lage zu befreien.

Der Rettungshubschrauber flog zum Zwischenlandeplatz und übergab den Patienten an den BRK Rettungswagen aus Freyung zur Erstversorgung. Nach der Behandlung im Rettungswagen wurde der Patient in eine Klinik geflogen.

Die Bergwacht Passau/Dreisessel trainiert dieses standardisierte Kappbergeverfahren wie jede bayerische Bergwacht jährlich im weltweit einzigartigen Zentrum für Sicherheit und Ausbildung der Bergwacht Bayern (BWZSA) in Bad Tölz, erklärt Bereitschaftsleiter Stefan Berger. Auch die Echtflugtrainings mit verschiedenen Flugmustern der Bundespolizei, ADAC (insbesondere mit dem Partner Christoph 15 aus Straubing), Landespolizei und Bundeswehr gehören dabei zu den Trainingsmaßnahmen der Bergwacht.  

Bettenhaus Mühldorfer wird Fördermitglied

Betten zum Träumen und Kraft tanken

Mühldorfer, gegründet 1919, ist führender Hersteller von hochwertigen Daunen- und Faserbettwaren für die Top-Hotellerie weltweit. Auch Privatkunden sind begeistert von den Wohlfühlbetten zum Träumen und Regenerieren. Gefüllt mit handverlesenen Daunen, gewaschen im kalkfreien Bergquellwasser des Bayerischen Waldes. „Das Beste, was es in Sachen Betten gibt!“ ist unser Anspruch. Wir wünschen Ihnen das Beste: Eine gute Nacht.

Seit Generationen produziert Mühldorfer Daunenbetten und Kissen höchster Qualität für ein gesundes und erholsames Schlaferlebnis. Wir sind stolz, die besten Hotels der Welt zu beliefern. Die Auswahl der Rohstoffe und das Waschen im kalkfreien, kristallklaren Bergquellwasser des Bayerischen Waldes bietet die Grundlage für die einzigartig weichen und reinen Daunen der Mühldorfer Wohlfühlbetten.

Die Bergwacht bedankt sich bei Frau Elisabeth Hintermann für die überaus großzügige Fördermitgliedschaft!

Landrat Gruber wird Fördermitglied der Bergwacht Passau/Dreisessel

Aufruf zur Unterstützung der Bergwacht durch eine Fördermitgliedschaft

Das neue Fördermitglied Landrat Sebastian Gruber (Mitte) mit Bereitschatfsleiter Stefan Berger (li) und Stellvertreter Hans-Peter Dersch

Die Bergwacht Passau/Dreisessel ist derzeit auf der Suche nach Fördermitgliedern. Nicht lange bitten ließ sich dazu Freyung-Grafenaus Landrat Sebastian Gruber bei einem Vor-Ort Besuch in der fast fertig renovierten Bergrettungswache am Dreisessel „Die Bergwacht ist wichtig. Wir alle sehen die Herausforderungen, die es auf den Bergen in der Region, insbesondere auch am Dreisessel und da ist eine professionelle helfende Hand immens wichtig“, so Landrat Sebastian Gruber. „Die Attraktivität der Region, speziell auch hier am Dreisessel, nimmt weiter zu und hier haben wir zusammen die Verantwortung die Besucher und Gäste bei uns entsprechend Sicherheit zu geben. Deswegen ist es mir, wie auch der Bürgermeisterin Kristina Urmann, ein persönliches Anliegen, den Bergrettungsdienst am touristischen Hotspot Dreisessel finanziell zu unterstützen.“ Er hoffe, dass viele seinem Beispiel folgen mögen, so der Landrat.

„Gerade am Dreisessel gibt es viele Verbindungen zwischen der Bergwacht und dem Landkreis. Schließlich gehört sowohl der Parkplatz als auch die Zufahrtsstraße zum Dreisessel dem Landkreis“, so Gruber. 

Bereitschaftsleiter Stefan Berger erläuterte im Beisein von Stellvertreter Hans-Peter Dersch und Ehrenregionalleiter Manfred Falkner die Finanzierungsstrukturen der Bergwachtbereitschaft: „Die jährlichen Ausgaben für KFZ-Versicherungen, Treibstoff, Fahrzeug-Reparaturen, Versicherungen für die Aktiven Einsatzkräfte und Anwärter steigen immer weiter. Die uns zur Verfügung stehenden Mittel reichen derzeit nicht mehr aus, um die laufenden Kosten zu decken. Deswegen sind wir immens auf Fördermitglieder angewiesen.“ Beide bedankten sich bei Gruber für die Bereitschaft, die Bergwacht aktiv zu unterstützen und zeigten bei einer kurzen Hausführung den Stand der Renovierungsarbeiten.

Weitere Info´s zur Fördermitgliedschaft:
https://bergwacht-passau.org/forderer-werden/

Die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel unterhält die “Unterstützende Bergrettungswache Passau” und die “Bergrettungswache Haidmühle am Dreisessel”. Das Haupteinsatzgebiet ist der Dreisesselberg und seine Umgebung. Im Winter sind das die Loipen um Altreichenau, auch der für Touren- und Schneeschuhgeher immer beliebter werdende Dreisesselberg, mit seiner sehr schönen, über 3km langen und über 400m hohen Naturabfahrt gehören im Winter zum Einsatzgebiet. Im Sommer ist die Bereitschaft für die Wander- und Radweg am Dreisessel zuständig. Die Klettergärten in Neuhaus am Inn und in Fischhaus (Teufelstein) fallen ebenfalls in den Einsatzleitbereich. Spezielle Kranbergungen oder im Allgemeinen Bergungen aus schwierigem, unzugänglichem Gelände, oder aus großen Höhen ist das Spezialgebiet der Bergwacht. Die Bergretter der Bergwacht Bayern verrichten ihren Einsatz ehrenamtlich. Die Bergwacht Bayern hat seit ihrer Gründung eine Vielzahl von Entwicklungen und Anpassungsprozessen durchlaufen und steht auch heute einer Vielzahl neuer Herausforderungen gegenüber. Insbesondere vermehrte Einsatzzeiten durch zunehmenden Tourismus und neue Einsatzschwerpunkte durch trendige Sportarten erfordern von der Bergwacht eine intensive Bergrettungsausbildung sowie spezialisierte Fortbildungen. Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei durchlaufen die Anwärter die Basisausbildung der Disziplinen Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen. Weitere Infos bei Bereitschaftsleiter Stefan Berger, info@bergwacht-passau.org oder unter www.bergwacht-passau.org

Bergwachteinsatz auf der Langlaufloipe Duschlberg im Dreisesselgebiet

Um 11.16 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Passau den Einsatzleiter Unterer Bayerischer Wald und die Bergwacht Passau/Dreisessel zu einem Einsatz auf der Langlaufloipe nähe Duschlberg. Ein 69-jähriger einhemischer  Langläufer war auf der Loipe kollabiert.

Der Notarzt wurde aus dem Rettungshubschrauber Christoph 15 aus Straubing zum Patienten verbracht mittels Rettungswinde zum Patienten abgewincht.

Nach der Erstuntersuchung und Versorgung wurde der Patient mit dem Schneefahrzeug der Bergrettungswache am Dreisessel zum Rettungswagen des BRK Neureichenau transportiert und zur weiteren Abklärung und Versorgung in das Krankenhaus Freyung verbracht.

Im Einsatz waren knapp 10 Bergretterinnen und Bergretter der Bergwacht Passau/Dreisessel, der BRK Rettungswagen Neureichenau und der Rettungshubscharauber Christoph 15 aus Straubing. Nach einer Stunde konnten die alarmierten Bergettungskräfte wieder einrücken.

Bürgermeisterin Urmann Fördermitglied der Bergwacht Passau/Dreisessel

Prominente Unterstützung erfährt die Bergwacht Passau/Dreisessel nun durch Neureichenaus Bürgermeisterin Kristina Urmann. Sie unterschrieb einen Antrag zur Aufnahme als Fördermitglied. Mit dem jährlichen Beitrag unterstützt sie von nun an die jährlich steigenden laufenden Kosten der Bergwacht.
Bereitschaftsleiter Stefan Berger erläuterte ihr die Finanzierungsstrukturen der Bergwachtbereitschaft: „Die jährlichen Ausgaben für KFZ-Versicherungen, Treibstoff, Fahrzeug-Reparaturen, Versicherungen für die Aktiven Einsatzkräfte und Anwärter steigen immer weiter. Die uns zur Verfügung stehenden Mittel reichen derzeit nicht mehr aus, um die laufenden Kosten zu decken. Deswegen sind wir immens auf Fördermitglieder angewiesen.“

Bürgermeisterin Kristina Urmann unterschrieb den  Antrag zur Fördermitgleidschaft der Bergwacht Passau/Dreisessel
Bürgermeisterin Kristina Urmann unterschrieb den Antrag zur Fördermitgliedschaft bei der Bergwacht Passau/Dreisessel

Daraufhin ließ es sich die Bürgermeisterin nicht nehmen, Fördermitglied bei der für ihren Hausberg Dreisessel zuständigen Bergwacht zu werden.
„Unsere Bergwacht am Dreisessel ist uns extrem wichtig, sie sorgen für Sicherheit am Berg, sowhl für Einheimische als auch für unsere geshätzten Gäse aus Nah und Fern“, so Kristina Urmann. „Die Attraktivität gerade am Dreisessel nimmt weiter zu, deswegen ist es mir ein persönliches Anliegen, unsere Bergwacht zu unterstützen.“

Info´s zur Fördermitgliedschaft

Wie viel kostet die Fördermitgliedschaft?

Ab 30 € jährlich könnt ihr Fördermitglied werden bei uns. Die weitere Höhe legt ihr selber fest, manche spenden 100 € jährlich, manche 50 €, das ist ganz unterschiedlich. Minimum sind 30 € für die Fördermitgliedschaft

Was muss ich tun um Fördermitglied zu werden?

Am einfachsten diesen Förderantrag ausfüllen: http://bergwacht-passau.org/…/Foerderantrag_Bergwacht… … und uns zukommen lassen.

Kann ich auch einmalig spenden?

Ja, natürlich freuen wir uns auch darüber. Hier ist das Online-Spendenformular:https://bergwacht-passau.org/forderer-werden/

Was passiert mit meinem Geld?

Du hilft uns…

– die Bergrettung auf ehrenamtlicher Basis in unserem Einsatzgebiet sicherzustellen.
– unsere ehrenamtliche Arbeit auszuüben.
– unsere intensive Aus- und Fortbildung durchzuführen.
– die notwendigen technischen und medizinischen Geräte zu beschaffen und zu pflegen

Welchen Vorteil habe ich als Fördermitglied ?

– kostenloser, weltweiter Rückholdienst für Sie und Ihre Familie
– steuerliche Vorteile durch Deine Spende
– variable Höhe der Spende

Bergwacht rettet verletzte Einheimische aus dem Steinernen Meer

Heute um 16.31 Uhr alarmierte die Leitstelle Passau die zuständige Bergwacht Passau/Dreisessel und den Bergwacht Einsatzleiter Unterer Bayerischer Wald zu einer verletzten Person am Dreisessel.

In der ersten Einsatzmeldung hieß es, eine Person sei im „Steinernen Meer“ gestürzt und habe sich am Sprunggelenk verletzt, könne deswegen nicht mehr weitergehen. Nach einer Ortung stellte sich aber schnell heraus, dass die Person am Seesteig lag und mit der beschriebenen Verletzung nicht mehr weitergehen konnte. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit kam eine Rettung mittels Hubschrauber und Winde nicht in Frage. So kam nur eine aufwändige Rettung der Verletzen mittels Gebirgstrage und Bergesack in Frage. Nach der Erstversorgung der Patientin vor Ort wurde die Einheimische mittels Gebirgstrage zum Bergrettungsfahrzeug Haidmühle getragen, mit diesem nach Frauenberg vom Berg ins Tal zur Übergabe an den Landrettungsdienst gebracht. Dieser transportierte die Patientin in das Krankenhaus Wegscheid.

Für den anstrengenden Transport mittels Gebirgstrage waren über 20 Bergretterinnen und Bergretter  der Bergwacht Passau/Dreisessel im Einsatz. Die Bergwacht weißt an dieser Stelle darauf hin, dass der Berg durch die vielen Besucher und Rodler stellenweise vereist und sehr rutschig ist. Entsprechendes Schuhwerk, Stöcke und eventuell Spikes oder Schneeketten für Schuhe sind derzeit von Vorteil.

Paralleleinsätze für die Bergwacht am vereisten Dreisessel

Heute um 14.45 Uhr alarmierte die Leitstelle Passau die zuständige Bergwacht Passau/Dreisessel und den Bergwacht Einsatzleiter Unterer Bayerischer Wald zu einer verletzten Person am Dreisessel.

In der ersten Einsatzmeldung hieß es, der Verletzte sei in der Nähe des Dreisesselhauses zu finden. Nach einer Ortung stellte sich aber schnell heraus, dass die Person weiter entfernt am Bayerischen Plöckenstein lag und mit einer Knieverletzung nach Sturz auf dem Eis nicht mehr weitergehen konnten. Auf dem Weg zum Patienten konnten die Bergwachtler einen weiteren Patienten nach Sturz auf dem Eis mit Sprunggelenksverletzung auffinden. Die vom Einsatzleiter angeforderten Hubschrauber Christoph 15 aus Straubing und Europa 3 aus Suben konnten  aufgrund des dichten Nebels in den Tallagen nicht aufsteigen. So kam nur eine aufwändige terrestrische Rettung der beiden Verletzen mittels Gebirgstrage und Bergesack in Frage. Der Einsatzleiter alarmierte zur Tragehilfe die Bergwacht Hauzenberg nach. Der erste Patient unweit der Straße wurde vom Rettungsdienst der Malteser erstversorgt und durch die Bergwacht Dreisessel abtransportiert bis zum Rettungswagen auf der Teerstraße, von wo dieser in ein Krankenhaus verbracht wurde.

Der zweite Patient am Bayerischen Plöckenstein wurde durch die Einsatzkräfte der Bergwacht Passau/Dreisessel erstversorgt und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in ein entsprechendes aktives Wärmeerhaltungssystem gepackt und sodann mittels Gebirgstrage bereits in der Dunkelheit abtransportiert.  Auf etwa Hälfte der Strecke kamen die Kameraden aus Hauzenberg entgegen und lösten die Einsatzkräfte mit Tragehilfe auf den eisigen Steigen ab. Der Patient wurde ebenfalls an der Straße an den BRK Rettungswagen aus Neureichenau übergeben und von dort zur Weiterversorgung in ein Krankenhaus gefahren.

Neue Einsatzkräfte für die Bergwacht Bereitschaft Passau/Dreisessel

Am Samstag, den 22.08.2020 hat im Rahmen der Ausbildung zur aktiven Einsatzkraft der Bergwacht Bayern, die Prüfung zur Sommerrettung 2020 für die Region Bayerwald an der Wagnerspitze im Gebiet des Arbers stattgefunden. Die Bereitschaft Passau/Dreisessel hat an der Prüfung mit 6 Anwärtern teilgenommen.

Am Prüfungstag mussten unterschiedliche Situationen und Aufgaben unter den Augen der Prüfungskommission und der Ausbilder erfolgreich abgelegt werden. An oberster Stelle stand immer die Sicherheit, die korrekte fachliche Technik als auch der Zeitfaktor, wie lange man für eine Aufgabe benötigen darf.

Die Prüfungsstationen waren in unterschiedliche Themenbereiche gegliedert, darunter ist die Kapprettung, also die planmäßige 2-Mann-Rettung nach unten, wo ein verletzter Kletterer am Fels gerettet wird. Neben der Teamarbeit der beiden Bergwachtkräfte, ist hier vor allem das Durchschneiden oder „Kappen“ des Seils, an dem der zu rettende Kletterer eingebunden ist, ein sehr konzentrierter Moment.
Zusätzlich müssen Aufgaben wie Aufbau und Bedienung des Statikseilsatzes beherrscht werden, das Zusammenbauen der Gebirgstrage, mit einem Seil eine Transportmöglichkeit bauen oder durch den Aufbau mit verschiedenen Flaschenzugtechniken eine Person nach oben retten. Mit viel Materialeinsatz ist die Seilverlängerung mit Lastübertragung verbunden.
Neben den praktischen Tätigkeiten müssen auch 30 theoretische Fragen korrekt beantwortet werden.

Für zwei der sechs Anwärter war der Druck noch etwas höher, weil es für Laura Markl und Otto Gerlesberger die letzte Prüfung als Anwärter war. Beide starteten Anfang 2019 ihre Ausbildung mit dem Wintereignungstest, haben dann den Sommereignungstest absolviert, anschließend das Grundlagentraining für die Luftrettung gemacht, die umfangreiche Ausbildung für die Notfallmedizin und Winterrettung abgeschlossen, dann die Naturschutzprüfung bestanden und schließlich mit der Sommerrettung 2020 abgeschlossen

Beide konnten die letzte Herausforderung am Samstag mit Erfolg bewältigen und stehen jetzt der Bergwacht Bereitschaft Passau/Dreisessel als aktive Einsatzkraft zur Verfügung.

Bereitschaftsleiter Stefan Berger freut sich über weitere zwei Aktive Einsatzkräfte: „ Durch die stetig steigende Zahl an Einsätzen in unwegsamen Gelände sowohl im Passauer als auch im Freyunger Landkreis sind wir über jede Aktive Einsatzkraft froh, die bei Notfalleinsätzen ausrücken kann.  Gleichzeitig bin ich dankbar, dass unsere Ausbilder sich immer wieder die Zeit nehmen für die langwierige und umfangreiche Ausbildung unseres Nachwuchses“.   

Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei durchlaufen die Anwärter die Basisausbildung der Disziplinen Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen.
Weitere Infos bei Bereitschaftsleiter Stefan Berger, info@bergwacht-passau.org oder unter www.bergwacht-passau.org

Spende für die Renovierung der Bergrettungswache am Dreisessel


Passau/Dreisessel. Der Wirtschaftskreis Breitenberg  und die Werbegemeinschaft Neureichenau spenden 3.000 € für Renovierung der Bergrettungswache am Dreisessel.



Die beiden Vorsitzenden, David Pilger und Matthias Hoffmeister überreichten den Scheck im Beisein von Vorstandsmitglied Max Lang  an Bereitschafsleiter Stefan Berger mit seinem Team.  
„Mir ist es ein persönliches Anliegen, den Bergrettungsdienst an unserem Hausberg finanziell zu unterstützen. Die örtliche Bergwacht leistet eine ungemein wichtige Arbeit in unserer Region zur Sicherheit Einheimischer als auch unserer Urlaubsgäste aus nah und fern bei uns am Dreisessel“, so Max Lang.
Auch Hoffmeister lobte die Arbeit der ehrenamtlichen, auch insbesondere die Tätigkeit beim Tag des Sports am Dreisessel. „Die Bergwacht Passau/Dreisessel ist bei unserer mittlerweile überregional bekannten Veranstaltung „Quälspass“ ein zuverlässiger Partner“, so Hoffmeister. „Deshalb ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, die Sanierung der Bergrettungswache Dreisessel finanziell zu unterstützen“.
„Ohne die finanzielle Unterstützung regionaler Firmen und auch vieler Privatpersonen wäre die Renovierung ein Ding der Unmöglichkeit“, freut sich Bereitschaftsleiter Stefan Berger über die großzügige Spende der beiden regionalen Organisationen.
„Unser Regelbudget gibt eine Renovierung der über 65 Jahre alten Bergrettungswache am Dreisessel nicht her. Der Dachstuhl war bereits morsch, wir mussten dringend handeln. Wie bei jedem Bauvorhaben stellt sich während des Projekts heraus, was noch alles an zusätzlichen Kosten zu bewältigen ist. Hier hilft natürlich eine so großzügige Spende ungemein“ so Berger bei der gemeinsamen Besichtigung vor Ort.
Die Sanierung erfolgt zu 95% in Eigenleistung der knapp vierzig ehrenamtlichen Bergretterinnen und Bergetter. Bis jetzt wurden knapp 1.450 Mannstunden an Freizeit in die Sanierung gesteckt. Viele weitere Stunden stehen noch an, damit die Bergretter wieder ein vernünftiges Dach über dem Kopf haben zum Vorsorgedienst am Dreisessel.

Die Bergrettungswache ist an Wochenenden und Feiertagen besetzt mit zwei Aktiven Einsatzkräften. So kann bei Notfalleinsätzen vor allem an den besucherstarken Tagen schnell und effizient Notfallhilfe im unwegsamen Gelände geleistet werden.
Die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel unterhält die “Unterstützende Bergrettungswache Passau” und die “Bergrettungswache Haidmühle am Dreisessel”. Das Haupteinsatzgebiet ist der Dreisesselberg und seine Umgebung. Im Winter sind das die Loipen um Altreichenau, auch der für Touren- und Schneeschuhgeher immer beliebter werdende Dreisesselberg, mit seiner sehr schönen, über 3km langen und über 400m hohen Naturabfahrt gehören im Winter zum Einsatzgebiet.
Im Sommer ist die Bereitschaft für die Wander- und Radweg am Dreisessel zuständig. Die Klettergärten in Neuhaus am Inn und in Fischhaus (Teufelstein) fallen ebenfalls in den Einsatzleitbereich. Spezielle Kranbergungen oder im Allgemeinen Bergungen aus schwierigem, unzugänglichem Gelände, oder aus großen Höhen ist das Spezialgebiet der Bergwacht. Die Bergretter der Bergwacht Bayern verrichten ihren Einsatz ehrenamtlich. Die Bergwacht Bayern hat seit ihrer Gründung eine Vielzahl von Entwicklungen und Anpassungsprozessen durchlaufen und steht auch heute einer Vielzahl neuer Herausforderungen gegenüber. Insbesondere vermehrte Einsatzzeiten durch zunehmenden Tourismus und neue Einsatzschwerpunkte durch trendige Sportarten erfordern von der Bergwacht eine intensive Bergrettungsausbildung sowie spezialisierte Fortbildungen.

Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei durchlaufen die Anwärter die Basisausbildung der Disziplinen Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen.
Weitere Infos bei Bereitschaftsleiter Stefan Berger, info@bergwacht-passau.org oder unter www.bergwacht-passau.org