Rettung aus den Tiefen des Bergwerks – Bergretter trainieren den Ernstfall unter Tage

Die Bergwachten Hauzenberg/Waldkirchen und Passau/Dreisessel übten im Graphitbergwerk Kropfmühl zusammen mit der Grubenwehr um den Leitenden Ingenieur Erich Hoffmann die Rettung von zwei Verletzten aus dem Besucherbergwerk, 4. „Sohle“ in 45 m Tiefe.

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Vor dem Besucherstollen  in Kropfmühl bei Untergriesbach stehen die Bergwachtler aus dem ganzen Landkreis Passau und Teilen Freyung-Grafenaus versammelt. An ihren blauroten Outfits baumeln Seile, Haken und Karabiner. Es sind knapp 20 Bergretter und die Grubenwehr Kropfmühl, die sich hier versammelt haben. Sie nehmen an einer Übung teil, um im Ernstfall auf alles vorbereitet zu sein.

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Übung  stellt echtes Szenario nach

Das Szenario: Zwei Besucher sind in 45 Metern Tiefe gestürzt. Per Telefon konnte die Rettungsleitstelle und damit die Bergwacht alarmiert werden. Einsatz- und Übungsleiter Christoph Lachinger und Dirk Stephan erklären, wie und wo die Bergretter vorgehen müssen. Dann teilen sie die Trupps ein.

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Bei der Übung geht es vor allem um die koordinierte Zusammenarbeit, um eine gute Organisation. Es ist dreckig, eng und felsig. Die Kommunikation läuft über Tetra-Digitalfunk teilweise sehr gut. Zwei Rettungswege wurden mit dem bayernweit einheitlichen Statikseilsatz trainiert: Rettung mittels Flaschenzug nach oben und die Rettung nach unten und mit dem Aufzug schließlich nach oben.

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Den Abschluss bildete ein gemütliches Zusammensein bei einer vom Graphitbergwerk gesponserten Brotzeit.

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