Intensive Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

Bergwacht-Anwärter bestehen „Sommerprüfung“ am Großen Arber

Großer Arber. Gleich vier Anwärter der Bergwacht Passau/Dreisessel haben unlängst die „Sommerprüfung“ an der Wagnerspitze am Großen Arber bestanden. Die Anwärter (v.l.) Felix Hallhuber, Lukas Wallisch, Stefan Paleczek und Regina Paleczek haben die Anforderungen mit Bravour gemeistert und die Herausforderungen an der Wagnerspitze angenommen. „Bei den Themen Rettung mit dem bayernweit einheitlichen Statikseilsatz, behelfsmäßige Rettungen, Seilverlängerungen, Flaschenzüge und der Umgang mit der Gebirgstrage mussten die Anwärter ihr Können unter Beweis stellen“ erklärt Pressesprecher Stefan Berger. Mit Lukas Wallisch hat ein Anwärter die komplette Ausbildung durchlaufen und ist jetzt Aktive Einsatzkraft der Bergwacht Bayern.

Zur bestandenen Prüfung gratulierten auch die Bereitschaftsleiter Thomas Graf und Stefan Berger und nutzten die Ehrung auch für einen Dank an die ehrenamtlich engagierten Ausbilder: „Die immer größer werdenden Anforderungen an die Bergwacht und den Rettungsdienst in unwegsamen Gelände erfordern eine immer intensivere Ausbildung. Wir sind stolz auf unser höchst engagiertes Ausbildungsteam.“

 Die Bergwachtler erfreuen sich derzeit über einen regelrechten „Boom“ an Neuzugängen. So befinden sich momentan ganze 12 Anwärter in der bayernweit einheitlichen Ausbildung zum aktiven Bergretter der Bergwacht. „Das sind so viele wie noch nie in der mittlerweile über 80-jährigen Geschichte der Bergretter am Dreisessel“, so Stefan Berger. Dennoch freue man sich natürlich über weiteren Zuwachs. Bei Interesse an der Arbeit der Bergwacht Passau/Dreisessel könne man jederzeit eine der Ausbildungsversammlungen besuchen, wie auch Bereitschaftsleiter Thomas Graf betont: „Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei werden verschiedene Disziplinen durchlaufen: Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz.“

 

Bergwacht rettet verletzte Wanderin am Dreisessel

26 Bergretter bei langwierigem nächtlichen Einsatz am Dreisessel

Am 19.07.2018 um 21.30 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle Passau die Bergwacht Passau/Dreisessel und den Einsatzleiter Bergwacht Unterer Wald zu einem Einsatz am Dreisessel. Eine Urlauberin sei am Hochkamm gestüzt und könne nicht mehr weiter gehen. Ihr Ehemann hat den Notruf über die 112 abgesetzt.

  

Nach knapp einer Stunde Suche erreichten im Dunkeln die ersten Bergretter die Patientin, allerdings nicht am Hochkamm sondern am Adalbert Stifter-Steig. Die Patientin hatte in der Finsternis die Stirnlampen der Bergretter gesehen und konnte über Rufkontakt auf sich aufmerksam machen.

Da schnell klar war, dass es ein sehr langwieriger und anstrengender Abtransport auf dem teilweise schmalen Pfad durch sehr unwegsames Gelände werden würde alarmierte der Bergwachteinsatzleiter die Mannschaft der Bergwacht Hauzenberg/Waldkirchen nach.  

Inzwischen versorgten die Bergretter mittels Schienung die Verletzung der Patientin, welche mitlerweile leicht unterkühlt war. Der hinzugekommene Bergwacht-Notarzt verabreichte für den langwierigen Abtransport starke Schmerzmittel. Unter laufendem Monitoring und Sauerstoffgabe wurde die Patientin in der Gebirgstrage bis zur Dreisesselstraße getragen und dort gegen 01:15 Uhr dem Rettungsdienst des BRK übergeben.

Im Einsatz waren insgesamt 26 Bergretter, 15 Bergretter der Bereitschaft Passau/Haidmühle und 9 aus Hauzenberg/Waldkirchen, ein Bergwacht-Notarzt und Rettungsdienst des BRK.

Bergwacht-Einsatz am Adalbert Stifter Steig

Zu einem Einsatz auf den Adalbert Stifter Steig im Dreisesselmassiv wurde die Bergwacht Passau/Dreisessel und der Einsatzleiter Bergwacht Unterer Bayerischer Wald am Sonntag um 13.17 Uhr durch die Integrierte Leitstelle Passau alarmiert. Eine Wanderin war bei dem heißen Wetter kollabiert und blieb bewußtlos auf dem Steig liegen. Ihr Ehemann setzte über die 112 den Notruf ab.

Die Bergwacht rückte mit dem Rettungsfahrzeug Haidmühle direkt vom Dreisesselhaus zum Stifter-Steig aus und konnte die Patientin nach 20 Minuten Fußmarsch finden. Sie wurde durch die Bergretter mittels Sauerstoff und EKG-Monitoring erstversorgt.

Gleichzeitig wurde der Rettungshubschrauber Christoph 15 mit Aussenwinde aus Straubing alarmiert. Dieser winchte mit der Aussenwinde die Notärztin und einen weiteren Bergretter zur Patientin ab.

Anschließend wurde sie mittels Rettungsdreieck aufgewincht und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus geflogen.

Im Einsatz waren 6 Einsatzkräfte der Bergwacht, das Bergrettungsfahrzeug Haidmühle 81/1, Einsatzleiter Bergwacht Haidmühle 10/1 und Rettungshubschrauber Christoph 15 aus Straubing. 

Die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel unterhält die “Unterstützende Bergrettungswache Passau” und die “Bergrettungswache Haidmühle am Dreisessel”. Das Haupteinsatzgebiet ist der Dreisesselberg und seine Umgebung. Im Winter sind das die Loipen um Altreichenau, auch der für Touren- und Schneeschuhgeher immer beliebter werdende Dreisesselberg, mit seiner sehr schönen, über 3km langen und über 400m hohen Naturabfahrt gehören im Winter zum Einsatzgebiet.

Im Sommer ist die Bereitschaft  für die Wander- und Radweg am Dreisessel zuständig. Die Klettergärten in Neuhaus am Inn und in Fischhaus (Teufelstein) fallen ebenfalls in den Einsatzleitbereich. Spezielle Kranbergungen oder im Allgemeinen Bergungen aus schwierigem, unzugänglichem Gelände, oder aus großen Höhen ist das Spezialgebiet der Bergwacht. Die Bergretter der Bergwacht Bayern verrichten ihren Einsatz ehrenamtlich. Die Bergwacht Bayern hat seit ihrer Gründung eine Vielzahl von  Entwicklungen und Anpassungsprozessen durchlaufen und steht auch heute einer Vielzahl neuer Herausforderungen gegenüber. Insbesondere vermehrte Einsatzzeiten durch zunehmenden Tourismus und  neue Einsatzschwerpunkte durch trendige Sportarten erfordern von der Bergwacht  eine intensive  Bergrettungsausbildung sowie spezialisierte Fortbildungen.

Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei  durchlaufen die Anwärter die Basisausbildung der Disziplinen Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen.

Umgang mit dem Helikopter will geübt sein

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Luftrettung bei der Bergwacht wichtig ist, um verunglückte Personen aus sehr schwierigem Gelände heraus fliegen zu können. Jetzt kommt mit dem Rettungshubschrauber Christoph 15 aus Straubing  auch im Bayerischen Wald ein Luftrettungmittel mit Aussenwinde zum Einsatz.

Damit derartige Luftrettungseinsätze auch zukünftig bei der Bereitschaft Passau mit der Bergrettungswache am Dreisessel mit qualifizierten Bergrettern durchgeführt werden können, sandte die Bereitschaft 13 ihrer Bergretter zum Siumationstraining am „Bergwacht- Zentrum, für Sicherheit und Ausbildung“ in Bad Tölz. Ein jährlicher Pflichttermin für aktive Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern.

Nach der Theorie folgte erst das Training im Simulator, welches das richtige Ein- und Aussteigen im Schwebeflug, Kommunikation in der Maschine, sowie Doppelwinch mit Bergrettungssack und –dreieck beinhaltete.

Mit der weltweit einmaligen Hubschraubersimulationsanlage in Bad Tölz ist eine realitätsnahe Trainingsmöglichkeit geschaffen worden, in der alle bayerischen Bergretter unabhängig von Wetter und teuren, echten Hubschraubern alle Rettungsmanöver üben können.

 

Hast Du Intresse an der Arbeit der Bergwacht Passau/Dreisessel oder willst uns bei unserer ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützen, komm auf einer unserer Dienstbesprechungen, kontaktiere unseren Bereitschaftsleiter Thomas Graf oder informiere Dich auf unserer Internetseite.

Winterprüfung am Arber bestanden

Anwärter bestehen Winterprüfung am Arber am 17.02.2018

Am  Samstag, den 17. Februar fand die diesjährige Winterprüfung der Region Bayerwald am Großen Arber statt. Vier Anwärter der Bergwacht Passau/Dreisessel nahmen daran teil und konnten nach dem schriftlichen Test alle praktischen Prüfungsteile meistern.

Dank der hervorragenden Ausbildung in der Bereitschaft bestanden alle vier Anwärter (Sandra Tauber, Lena Weingartner, Kathrin Raitner und Lukas Wallisch) die Winterprüfung der Bergwacht Bayern.

Sie stellten ihr Können bei einer Patientenversorgung auf der Skipiste unter Beweis, wobei nach erfolgreicher medizinischer Versorgung verschiedener Verletzungsmuster die „Patienten“ im Akja gelagert und anschließend auf Skiern zur Talstation abtransportiert wurden.

Gleichzeitig konnten damit die Anwärterinnen Sandra Tauber, Lena Weingartner und Kathrin Raitner ihre intensive dreijährige Ausbildung zur Aktiven Einsatzkraft der Bergwacht Bayern abschließen. Sie stehen nun als ausgebildete Bergretterinnen für landgebundene Rettungseinsätze in unwegsamen Gelände und Luftrettungen bei Windeneinsätzen zur Verfügung.

Die Bereitschaftsleiter Thomas Graf und Stefan Berger freuen sich über weitere bestens ausgebildete Bergretter, die für den Dienst an der Bergrettungswache am Dreisessel zur Verfügung stehen: „Ein besonderer Dank gilt hier unseren ehrenamtlichen Ausbildern Peter Lang, Wolfgang Huber und Hans-Peter Dersch in der Bergwacht-Bereitschaft, ohne deren Einsatz eine praxisnahe Winter-Ausbildung nicht möglich wäre“.

Die Bereitschaftsleiter Graf und Berger unisono: „Ohne unser überaus engagiertes und hochmotiviertes Ausbilderteam um Ausbildungsleiter Peter Lang und die Hauptausbilder Wolfgang Huber und Hans-Peter Dersch wäre eine so zeitintensive Ausbildung nicht möglich“.

Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei werden verschiedene Disziplinen durchlaufen: Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen.

1.000 € Spende von g|s Architekten

Über eine 1.000 € -Spende durch die g|s-Archtitekten in Büchlberg darf sich die Bergwacht Passau/Dreisessel freuen.

Christine Engel und Roland Schuster, selbst begeisterte Bergsteiger, überreichten der Bergwacht bei einer Feierstunde einen Scheck über die Spende. Schuster lobte in seinem kurzen Grußwort die hervorragende Arbeit der Bergwacht: „Ich habe zwar selber noch nie die Hilfe eurer Kameraden in Anspruch nehmen müssen, weiß aber gleichzeitig wie wichtig eure Arbeit ist“, so Schuster.

Statt Weihnachtspräsente und Karten für Kunden bzw. Partner spenden die g|s-Architekten den Betrag für einen guten Zweck.

v.l.n.r.: Ehrenregionalleiter Manfred Falkner, Christine Engel, Bereitschaftsleiter Thomas Graf, Roland Schuster und stellv. Bereitschaftsleiter Stefan Berger

Vorweihnachtlicher Geldsegen für die Bergwacht Passau/Dreisessel bei der Weihnachtsfeier

Bei der traditionellen Weihnachtsfeier der Bergwacht Passau/Dreisessel im Berggasthof Dreisessel konnten sich die Bergwachtler über eine große Spende freuen. Die Raiffeisenbank im Landkreis Passau-Nord eG spendete der Bereitschaft 2.000 €. Vorstandsvorsitzender Franz Kerschbaum und Vorstand Bernhard Bergmann lobten in ihren Grußworten das ehrenamtliche Engagement der Bergretterinnen und Bergretter.

Vorstandsvorsitzender Franz Kerschbaum (2.v.l.) und Vorstand Bernhard Bergmann (1.v.r.) überreichten den Scheck im Wert von 2.000 € an die Bergwachtler

Die Summe wird dringend zur Sanierung des Daches der Bergrettungswache am Dreisessel benötigt. 

Gleichzeitig ehrten die Bereitschaftsleiter Thomas Graf und Stefan Berger zusammen mit Ehrenregionalleiter Manfred Falkner verdiente Bergretter aus der Bereitschaft. So erhielten Hans-Peter Dersch und Fritz Scheibelberger die „Silberne Ehrennadel des BRK“ für ihr Verdienste um die Bergwacht. Beide sind Einsatzleiter in der Bergawcht Bayern, Dersch leitet zusätzlich das Ressort Finanzen und Scheibelberger fungiert als Hüttenwart.

Die Jubilare Martin Pauli (3.v.l.) und Fritz Scheibelberger (2.v.r.) mit den Bereitschaftsleitern Thomas Graf (2.v.l.) und Stefan Berger (1.v.r.) und Ehrenregionalleiter Manfred Falkner (1.v.l.)

Das Ehrenabzeichen für 25-jährige Bergwachtmitgliedschaft erhielt Martin Pauli, der von 2007 bis 2001 Ausbildungsleiter der Region Bayerwald war. Derzeit ist er Mitglied des Stiftungsrates und Vorstand der Stiftung der Bergwacht Bayern. Diese betreibt die weltweit einzigartige Hubnschraubersimulationsanlage in Bad Tölz.

Graf bedankte sich in seinen Grußworten bei den Aktiven und deren Angehörigen für ihr stetiges ehranamtliches Engagement und das Opfern ihrer kostbaren Zeit. In einem kurzen Rückblick ließ er das Jahr Revue passieren.

Umrahmt wurde die adventliche Feier von den Passauer Harmonikafreunden, die mit ihren weihnachtlichen Liedern für die nötige Stimmung am Hausberg im Dreiländereck sorgten. Dr. Michael Rosenbrger trug besinnliche Geschichten vor.

Mit einem selbstgedichteten Lied von Judith Stephan mit dem Titel“Gipfekreiz“ in Erinnerung an das Aufstellen des neuen Gipfelkreuzes am Hochstein im Herbst.

 

Gipfekreiz-Lied

Zur heurigen Weihnachtsfeier überraschte uns Judith Stephan mit einem selbst geschriebenen Lied anlässlich der Gipfelkreuzaufstellung im Oktober diesen Jahres.

Hier der Lied-Text:

Draußd is neblig und draußd is noss
Da Böhmwind waht recht koid
sNeie Kreiz muas zum Hochstoa nauf
Männer und Frauen stehn bereit
Bergwacht, Gemeinde und Männer vom Forst
Olle sans voll motiviert
De oanzelna Teile zum Gipfe bringa
Olle hoifans zam                                             

Weil jeder Gipfe braucht a Kreiz
Wiad Bergwacht Kameradschaft
Am Berg entsteht a Freindschaft
De a Leben lang hoidt
So wias Kreiz jeden Sturmwind übersteht

Mid Menpower geht’s de ersten Stufen nauf
dKurven wern scha eng
Aber se san ja ned bled

Und wissen se zum Hoifa
dMotorsog liegt bereit
Mid Greifzug, Umlenkung und Hoizbredan
Wos ned basst wird bassad gmocht
Und so geht’s dann Schritt für Schritt noch om

Weil jeder Gipfe braucht a Kreiz
Wiad Bergwacht Kameradschaft
Am Berg entsteht a Freindschaft
De a Leben lang hoidt
So wias Kreiz jeden Sturmwind übersteht
sKreiz kimmt unbeschadet ganz noch om

Do bauns es dann zam
Mid vereinte Kräfte stoins es af
Schwaibal und Greifzug hoifan dazua
Wias dann grod steht wird’s fest verschraubt
Damits wai des oide sechzig Joah hoidt

Weil jeder Gipfe braucht a Kreiz
Wiad Bergwacht Kameradschaft
Am Berg entsteht a Freindschaft
De a Leben lang hoidt
So wias Kreiz jeden Sturmwind übersteht

Weil jeder Gipfe braucht a Kreiz
Wiad Bergwacht Kameradschaft
Am Berg entsteht a Freindschaft
De a Leben lang hoidt
A Leben lang hoidt

Fürd Bergwacht Passau-Haidmühle und alle Helfer, die beim Aufstellen des neuen Gipfelkreuzes am Dreisessel am 21.10.2017 dabei waren

 

 

23.10.2017

Judith Stephan

Manfred Falkner und Josef Hutter als Regionalleiter verabschiedet

Mit einer Feierstunde verabschiedete die Bergwacht Region Bayerwald ihren langjährigen Regionalleiter Manfred Falkner und seinen Stellvertreter Josef Hutter.

Neben Manfred Falkners Heimat-Bergwacht der Bergwacht Passau und den Bereitschaftsleitern der Bergwachten der Region hieß der neue Regionalleiter Robert Heilig auch Otto Möslang, den Landesleiter der Bergwacht Bayern, herzlich Willkommen.

Als langjährige Weggefährten von Manfred waren auch Alois Glück, der ehemalige Landesleiter der Bergwacht Bayern, und dessen damaliger Stellvertreter Rudolf Gantner, sowie der ehemalige Landesgeschäftsführer Gerhard Opperer und der ehemalige Regionalgeschäftsführer Wolfgang Günthner geladen. Manfred Falkner trat am 06.07.1974 in die Bergwacht ein.

Nach seiner Grundausbildung interessierte er sich früh für das Thema Ausbildung und stand der Bergwacht auf verschiedenen Ebenen als zuverlässiger Ausbilder zur Seite – zuletzt auch als Ausbildungsverantwortlicher der Region Bayerwald, bevor er im Jahr 2001 zum stellvertretender Regionalleiter der Region Bayerwald gewählt wurde. Von 2001 – 2009 bekleidete er das Amt des stellvertretenden Regionalleiters unter Heinrich Lobmeier. In den Jahren von 2009 – 2017 fungierte er zwei Wahlperioden lang als Regionalleiter. Unter seine insgesamt 16jährige Amtszeit fielen u. a. die Umstrukturierung der Einsatzleiterstruktur (2003), die Schneekatastrophe im Bayerischen Wald (2006), die Eröffnung des Bergwacht Zentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz (2008), der Umzug der Regionalgeschäftsstelle von Regensburg nach Deggendorf (2010), der Großeinsatz bei der Hochwasserkatastrophe in Deggendorf (2013), das Hochwasser von Simbach (2016) und der Projektbeginn Rettungswinde Christoph 15. Aufgrund seiner besonderen Verdienste und seines unermüdlichen Engagements wurde Manfred Falkner zum Ehrenregionalleiter der Bergwacht Region Bayerwald ernannt. Schließlich bedankte sich Robert Heilig persönlich bei Manfred Falkner für seine Zuverlässigkeit und wünschte sich, dass der neue Ehrenregionalleiter weiterhin als Ausbilder sein Wissen weitergibt und der Bergwacht als Ratgeber erhalten bleiben wird.

Ein besonderer Dank gilt der Frau an seiner Seite. „Vielen Dank, dass Du uns den Manfred geliehen hast!“, fügte Robert Heilig an und überreichte einen Blumenstrauß. Alois Glück würdigte in seinem Dankeswort – auch im Namen von Rudolf Gantner und Gerhard Opperer – Manfred Falkner als verlässlichen, kompetenten und offenen Partner, welcher in einer Zeit großer Entscheidungen immer loyal war. Zum Schluss bedankte sich Manfred Falkner für die stets gute Zusammenarbeit bei den geladenen Gästen.