Schafkopfturnier der Bergwacht mit Rekordbeteiligung

Eine Rekordbeteiligung beim traditionellen Schafkopfturnier in Breitenberg konnten die Bergwachtler vom Dreisessel heuer verzeichnen. „Wir hatten sage und schreibe 96 Teilnehmer, so viele wie nie zuvor.“, so Stefan Berger, Pressereferent der Bergwacht.

Es gelte stets die Voraussetzung für die ehrenamtliche Arbeit der Bergrettung zu erhalten, aus diesem Grund veranstaltete die Bergwacht heuer wieder das bereits zur Tradition gewordene Schafkopfturnier! Der Erlös des Schafkopfturniers wird unter anderem für die Neuanschaffung des gestohlenen ATV verwendet und für die Reparatur der entstandenen Schäden durch den Einbruch“, erklärt Berger weiter.

Organisiert hatte das Turnier wie immer Dr. Michael Rosenberger, der Bereitschaftsarzt der Bergwacht Passau/Dreisessel. Natürlich mit tatkräftiger Unterstützung der Mitglieder der Bergwacht: „Ohne das freiwillige ehrenamtlichen Engagement wäre so ein Turnier nicht auszurichten. An dieser Stelle gilt der Dank allen Helfern und Helferinnen, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben“, so Rosenberger.

„Wir waren auf viele Spenden der lokalen Unternehmer und Geschäftsleute angewiesen, auch hier konnten wir auf breite  Unterstützung zählen. Das zeigt uns, dass wir als Rettungsdienst für unwegsames Gelände fest etabliert und geschätzt sind in der Bevölkerung“, freut sich Berger. 

Die Sieger des Turniers waren: 1. Walter Lifka, 2.Max Friedl jun., 3.Alfons Drexler
Die Torte für den Vorletzten konnte Alfred Stockinger in Empfang nehmen.

Der Termin für nächstes Jahr steht schon fest: 10.11.2018.

Rettung aus den Tiefen des Bergwerks – Bergretter trainieren den Ernstfall unter Tage

Die Bergwachten Hauzenberg/Waldkirchen und Passau/Dreisessel übten im Graphitbergwerk Kropfmühl zusammen mit der Grubenwehr um den Leitenden Ingenieur Erich Hoffmann die Rettung von zwei Verletzten aus dem Besucherbergwerk, 4. „Sohle“ in 45 m Tiefe.

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Vor dem Besucherstollen  in Kropfmühl bei Untergriesbach stehen die Bergwachtler aus dem ganzen Landkreis Passau und Teilen Freyung-Grafenaus versammelt. An ihren blauroten Outfits baumeln Seile, Haken und Karabiner. Es sind knapp 20 Bergretter und die Grubenwehr Kropfmühl, die sich hier versammelt haben. Sie nehmen an einer Übung teil, um im Ernstfall auf alles vorbereitet zu sein.

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Übung  stellt echtes Szenario nach

Das Szenario: Zwei Besucher sind in 45 Metern Tiefe gestürzt. Per Telefon konnte die Rettungsleitstelle und damit die Bergwacht alarmiert werden. Einsatz- und Übungsleiter Christoph Lachinger und Dirk Stephan erklären, wie und wo die Bergretter vorgehen müssen. Dann teilen sie die Trupps ein.

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Bei der Übung geht es vor allem um die koordinierte Zusammenarbeit, um eine gute Organisation. Es ist dreckig, eng und felsig. Die Kommunikation läuft über Tetra-Digitalfunk teilweise sehr gut. Zwei Rettungswege wurden mit dem bayernweit einheitlichen Statikseilsatz trainiert: Rettung mittels Flaschenzug nach oben und die Rettung nach unten und mit dem Aufzug schließlich nach oben.

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Den Abschluss bildete ein gemütliches Zusammensein bei einer vom Graphitbergwerk gesponserten Brotzeit.

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Bergwacht untersützt bei der Gemeinschaftsübung der Feuerwehren im Dreisesselgebiet

Die Feuerwehren Altreichenau, Neureichenau, Lackenhäuser und Klafferstraß führten am 30.05.2015 eine Gemeinschaftsübung durch.

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Angenommen wurde ein Verkehrsunfall mit vier zum Teil schwer Verletzten und eingeklemmten Personen im abschüssigen Gelände.

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Die Bergwacht Passau/Dreisessel unterstützte die Übung der Wehren im Dreisesselgebiet und half bei der Rettung und Bergung der Verletzen mittels Gebirgstrage, Luftrettungssack und Statikseilsatz mit. IMG_2481 IMG_2484 IMG_2485 IMG_2491

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