Neuwahlen bei der Bergwacht Passau/Dreisessel – Stefan Berger neuer Stellvertreter

Am Montag fanden die turnusmäßigen Neuwahlen der Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel im BRK-Haus des Kreisverbandes Passau statt.

Gewählt werden laut Satzung alle vier Jahre Bereitschaftsleiter,  stellvertretender Bereitschaftsleiter und zwei Revisoren. Da der bisherige Stellvertreter Andreas Artinger sein Amt zur Verfügung stellte wurde als Vorschlag Stefan Berger eingebracht. Einstimmig wurde er zum stellvertretenden Bereitschaftsleiter gewählt. Bereitschaftsleiter Thomas Graf stellte sich zur Wiederwahl für weitere vier Jahre  und wurde, ebenfalls einstimmig, wiedergewählt. Als Revisoren wurden einstimmig gewählt: Uli Stockbauer und Birgit Stemplinger. Bereitschaftsleiter Thomas Graf bedankte sich bei Andres Artinger für sein Engagement in den letzten Jahren.

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Die Bergwachtbereitschaft Passau mit v.l.n.r.: Fritz Scheibelberger (Hüttenwart), Markus Gnan (Verantwortlicher Technik), stellv. Bereitschaftsleiter Stefan Berger, Bereitschaftsleiter Thomas Graf, Andreas Artinger (Verantwortlicher Einsatz), Christian Blaum (Funkwart), Birgit Stemplinger und Uli Stockbauer (Revisoren) Hans-Peter Dersch (Verantwortlicher Finanzen) und Peter Lang (Verantwortlicher Ausbildung). Foto: Huber

Als Verantwortliche wurden von der Bereitschaftsleitung benannt: Hans-Peter Dersch (Finanzen), Peter Lang (Ausbildung), Jenny Kroll (Notfallmedizin), Markus Gnan (Technik), Andreas Artinger (Einsatz), Stefan Berger (Kommunikation).

Die Bergwachtler erfreuen sich derzeit über einen regelrechten „Boom“ an Neuzugängen. Derzeit sind 12 Anwärter in der bayernweit einheitlichen Ausbildung zum aktiven Bergretter der Bergwacht. Das sind so viele wie noch nie in der langen Geschichte der Bergretter am Dreisessel.

Wer Interesse an der Arbeit der Bergwacht Passau / Dreisessel hat, kann zu einer der Ausbildungsversammlungen kommen, den Bereitschaftsleiter Thomas Graf kontaktieren oder sich auf Internetseite unter www.bergwacht-passau.org informieren.

Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei werden verschiedene Disziplinen durchlaufen: Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen.

Spezielle Bergungen oder im Allgemeinen Bergungen aus schwierigem, unzugänglichem Gelände, oder aus großen Höhen ist das Spezialgebiet der Bergwacht. Die Bergretter der Bergwacht Bayern verrichten ihren Einsatz ehrenamtlich.  Als eine der ältesten Bergwachten im Bayerischen Wald mit einer über 80-jährigen Geschichte betreibt die Bereitschaft Passau/Dreisessel unterhält die “Unterstützende Bergrettungswache Passau” und die “Bergrettungswache Haidmühle am Dreisessel”. Das Haupteinsatzgebiet ist der Dreisesselberg und seine Umgebung. Im Winter sind das die Loipen um Altreichenau, auch der für Touren- und Schneeschuhgeher immer beliebter werdende Dreisesselberg gehört im Winter zum Einsatzgebiet. Im Skigebiet Mitterfirmiansreut unterstützen die Bergretter die Bereitschaft Wolfstein beim Vorsorgedienst an den Wochenenden.  

Intensive Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

Bergwacht-Anwärter bestehen „Eignungstest Winter“ am Großen Arber

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Großer Arber. Gleich vier Anwärter der Bergwacht Passau/Dreisessel haben unlängst den „Eignungstest Winter“ am Großen Arber bestanden. Lukas Wallisch (vgl. Foto vorne kniend), (v.r.) Lena Weingartner, Kathrin Raitner und Sandra Tauber haben die Anforderungen mit Bravour gemeistert und die Herausforderungen am Osthang des Großen Arber angenommen. Dabei wurden unter anderem die Kondition, skifahrerisches Können im Variantengelände, der Einsatz von Steigeisen oder auch eine Verschütteten-Suche mit dem LVS-Gerät geprüft. „Unsere Bergwacht-Anwärter mussten auch ihren Orientierungssinn unter Beweis stellen und den Umgang mit Karte und Kompass demonstrieren“, erklärt Ausbilder Wolfgang Huber (l.).

Zur bestandenen Prüfung gratulierten auch die Bereitschaftsleiter Thomas Graf und Stefan Berger und nutzten die Ehrung auch für einen Dank an die ehrenamtlich engagierten Ausbilder: „Die immer größer werdenden Anforderungen an die Bergwacht und den Rettungsdienst in unwegsamen Gelände erfordern eine immer intensivere Ausbildung. Wir sind stolz auf unser höchst engagiertes Ausbildungsteam.“

Die Bergwachtler erfreuen sich derzeit über einen regelrechten „Boom“ an Neuzugängen. So befinden sich momentan ganze 12 Anwärter in der bayernweit einheitlichen Ausbildung zum aktiven Bergretter der Bergwacht. „Das sind so viele wie noch nie in der mittlerweile über 80-jährigen Geschichte der Bergretter am Dreisessel“, so Stefan Berger. Dennoch freue man sich natürlich über weiteren Zuwachs. Bei Interesse an der Arbeit der Bergwacht Passau/Dreisessel könne man jederzeit eine der Ausbildungsversammlungen besuchen, wie auch Bereitschaftsleiter Thomas Graf betont: „Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei werden verschiedene Disziplinen durchlaufen: Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz.“

Mehr Informationen unter www.bergwacht-passau.org oder auf facebook.

   

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Sicherheit beim Schneeschuhwandern im Dreiländereck

Sicherheit beim Schneeschuhwandern im Dreiländereck am Dreisessel

Die ersten Schneeflocken rocken! Der Bayerwald wird in dieser Woche eingeschneit  – Schneeschuhgeher stecken in den Startlöchern.Da die Schneeschuhsaison direkt vor der Türe steht und in unserem Dienstgbeit am Dreisessel viel Schneeschuhwanderer unterwegs sind, möchten wir hier ein paar Informationen für Ihre Sicherheit zusammentragen:

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  • Anfänger sollten unbedingt auf den markierten Wanderwegen (sofern erkennbar) bleiben und vermeintliche Abkürzungen vermeiden (auch aus Gründen des Naturschutzes).
  • Machen Sie regelmäßig Pausen und trinken Sie viel, auch wenn Sie keinen Durst haben.
  • Kehren Sie rechtzeitig um.
  • Gehen Sie im Winter nicht alleine auf Tour!

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Stirnlampe/Licht
Die Tage im Winter sind kurz, und die Nacht bricht schneller herein als einem manchmal lieb ist. Wenn dann nicht gerade Vollmond ist, freut man sich, dass die Stirn- oder Taschenlampe mit dabei sind. Prüfen Sie vor der Tour die Akkus.

Orientierung: GPS, Landkarte und Kompass
helfen Ihnen bei der Lagebestimmung. Mittlerweile gibt´s auch günstige und gute GPS-Geräte. Aber denken Sie daran, dass die Kälte die Akkus lehr saugen wird. Sicherlich ist die Orientierung im Schnee und bei Nebel  nicht so einfach wie im Sommer. Wanderwege oder Pfade sind verschneit, die Landschaft und markante Bodenmerkmale sind nicht leicht zu erkennen. Aber keine Angst für das Problem gibt es ja GPS (Global Positioning System) – aber Sie müssen mit Ihrem Gerät auch umgehen können. Informieren Sie sich vor dem Start über Tourenverlauf, Geländeform usw.

Erste Hilfe & Notfall Utensilien

  • Verbandsmaterial
  • 2 Rettungsdecken
  • Traubenzucker
  • evtl- SAM-Splint
  • Schmerzmittel
  • Handy (am Körper tragen, sonst saugt die Kälte den Akku lehr!)
  • Handy mit aktivierten Ortungsdiensten bzw. GPS-Funktionen

Viele Schneeschuhwanderer sind heute im Besitz von Smartphones mit GPS-Funktion. Wir stellen bei unseren Einsätzen allerdings immer wieder fest, dass viele Schneeschuhwanderer nicht in der Lage sind, damit Koordinaten zu ermitteln und mitzuteilen.

Meist ist dazu die Installation eines zusätzlichen Apps notwendig. Die bloße Installation reicht aber nicht aus! Man muss sich mit dieser Materie auch befassen um im Notfall rasch die Standort-Koordinaten bestimmen zu können!

Deshalb unsere Bitte: Beschäftigen Sie sich intensiv mit Ihrem Handy, damit Sie im Notfall auch damit umgehen können!

Hilfe organisieren & Bergwacht alarmieren über den Notruf 112

Wenn Sie sich verlaufen haben oder sonstige professionelle Hilfe brauchen, dann bleiben Sie in der Gruppe zusammen. Setzen Sie den Notruf ab, dieser ist europaweit einheitlich: 112. Im Dreisesselgebiet werden Sie wahrscheinlich im tschechischen Netz einloggen, damit kommt Ihr Notruf in Tschchien an. Sie werden aber nach Deutschland weitergeleitet. Wenn Sie ein Smartphone haben aktivieren Sie unbedingt die Ortungsdienste bzw. GPS-Funktion in Ihren Einstellungen, die wir können Sie damit, falls Sie im deutschen Handynetz sind, evtl. orten. Die Ortung funktioniert nicht bei deaktiviertem GPS-Funktionen. Alternativ können Sie Ihre Position auch direkt der Rettungsleitstelle übermitteln, dies erleichtert unserer Suchmannschaft Ihr Auffinden ungemein.

Muss ich den Bergwachteinsatz in Bayern bezahlen ?

Die folgenden Aussagen treffen ausschließlich für die Bergwacht Bayern zu; Österreich, Schweiz und Schwarzwald haben andere Bestimmungen!
Jede Einsatzkraft leistet ihren Einsatz ehrenamtlich. In Artikel 36 des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes  wird geregelt, dass die Durchführenden der Berg- und Höhlenrettung sowie der Wasserrettung für ihre Leistungen Benutzungsentgelte erheben müssen. Die je nach Einsatzart unterschiedlichen Pauschalen wurden gemeinsam mit den Krankenkassen vereinbart.

  • Sogenannte „Notfalleinsätze Berg“ der Bergwacht Bayern
    Hierzu zählt die Rettung eines erkrankten oder verletzten Bergsportlers, der im Anschluss ärztlich behandelt werden muss. Auf Basis des Sozialgesetzbuches V werden diese Kosten je nach Aufwand durch die Krankenkassen mit definierten Pauschalen erstattet.   Es fallen keine weitere Kosten seitens der Bergwacht Bayern an.
  • Sogenannte „Sondereinätze Berg“ der Bergwacht Bayern
    Bei diesen besonderen Einsätzen können die Krankenkassen keine Leistungen übernehmen. Die entsandenen Kosten müssen pauschal mit den Betroffenen oder Angehörigen verrechnet werden. Aber keine Angst, die Bergwacht stürzt normalerweise niemanden in den Ruin.

444 € Spende für die Bergwacht Passau/Dreisessel

Über einen weihnachtlichen Geldsegen konnte sich die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel freuen. Das Haarstudio Magic Style Melanie Reischl aus Wegscheid sammelte über den vorweihnachtlichen Losverkauf den Betrag als Spende für die Bergwacht. img_0039

Die Bereitschaft kann das Geld dringend gebrauchen für den Erhalt der Notfallrucksäcke und für die Überprüfung der Pulsoxymeter.

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Stefan Berger bedankte sich im Namen der Bergwacht Passau/Dreisessel für die großzügige Spende.

Die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel unterhält die “Unterstützende Bergrettungswache Passau” und die “Bergrettungswache Haidmühle am Dreisessel”. Das Haupteinsatzgebiet ist der Dreisesselberg und seine Umgebung. Im Winter sind das die Loipen um Altreichenau, auch der für Touren- und Schneeschuhgeher immer beliebter werdende Dreisesselberg, mit seiner sehr schönen, über 3km langen und über 400m hohen Naturabfahrt gehören im Winter zum Einsatzgebiet.

 

 

50 Jahre Bergwachtmitglied – Ehrung bei der Weihnachtsfeier am Dreisessel

Die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel konnte im Dezember zur traditionellen Weihnachtsfeier am Dreisessel wieder zahlreiche aktive Bergretter, Mitglieder und Freunde willkommen heißen, welche die Bergretter über viele Jahre auf diesem Weg begleitet haben.

Bereitschaftsleiter Thomas Graf dankte allen aktiven Bergrettern für die vielen investierten Stunden im ehrenamtlichen Dienst am Nächsten. Ebenso galt der Dank an die Familienangehörigen der Aktiven, ohne deren Mittragen das Ehrenamt im Bergwacht-Rettungsdienst in der heutigen Zeit nicht möglich wäre. Die Feier stand unter dem Motto sich Zeit nehmen: „Es ist schon komisch, dass gerade in der staaden Zeit dies nur selten gelingt“, so Bereitschaftsleiter Graf in seinem Grußwort.

Eine aussergewöhnliche Ehrung gab es bei der traditionellen Weihnachtsfeier der Bergwacht Passau/Dreisessel: Karlheinz Köhl wurde für seione 50-jährige Mitgliedschaft in der Bereitschaft ausgezeichnet.

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Bereitschaftsleiter Thomas Graf und Regionalleiter Manfred Falkner überreichten dem langjährigen Ausbilder für Naturschutz das Ehrenabzeichen der Bergwacht.

 

 

Rettung aus den Tiefen des Bergwerks – Bergretter trainieren den Ernstfall unter Tage

Die Bergwachten Hauzenberg/Waldkirchen und Passau/Dreisessel übten im Graphitbergwerk Kropfmühl zusammen mit der Grubenwehr um den Leitenden Ingenieur Erich Hoffmann die Rettung von zwei Verletzten aus dem Besucherbergwerk, 4. „Sohle“ in 45 m Tiefe.

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Vor dem Besucherstollen  in Kropfmühl bei Untergriesbach stehen die Bergwachtler aus dem ganzen Landkreis Passau und Teilen Freyung-Grafenaus versammelt. An ihren blauroten Outfits baumeln Seile, Haken und Karabiner. Es sind knapp 20 Bergretter und die Grubenwehr Kropfmühl, die sich hier versammelt haben. Sie nehmen an einer Übung teil, um im Ernstfall auf alles vorbereitet zu sein.

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Übung  stellt echtes Szenario nach

Das Szenario: Zwei Besucher sind in 45 Metern Tiefe gestürzt. Per Telefon konnte die Rettungsleitstelle und damit die Bergwacht alarmiert werden. Einsatz- und Übungsleiter Christoph Lachinger und Dirk Stephan erklären, wie und wo die Bergretter vorgehen müssen. Dann teilen sie die Trupps ein.

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Bei der Übung geht es vor allem um die koordinierte Zusammenarbeit, um eine gute Organisation. Es ist dreckig, eng und felsig. Die Kommunikation läuft über Tetra-Digitalfunk teilweise sehr gut. Zwei Rettungswege wurden mit dem bayernweit einheitlichen Statikseilsatz trainiert: Rettung mittels Flaschenzug nach oben und die Rettung nach unten und mit dem Aufzug schließlich nach oben.

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Den Abschluss bildete ein gemütliches Zusammensein bei einer vom Graphitbergwerk gesponserten Brotzeit.

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Bergwacht und Feuerwehr üben gemeinsam – Hand in Hand geht´s besser

Zu einer gemeinsamen Einsatzübung trafen sich die Feuerwehr Schaibing und die Bergwacht Passau/Dreisessel.

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 Angenommen wurden zwei abgestürzte Waldarbeiter im Schutzbereich der FFW Schaibing. Die Einsatzorganisation lag bei Kommandant Daniel Greindl und Bergwacht-Einsatzleiter Fritz Scheibelberger sowie Bergwacht-Regionalleiter und 2. Bürgermeister Manfred Falkner.

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Gemeinsam bauten die Einsatzkräfte Seilgeländer zur Absicherung der nur knapp nebeneinader liegenden Einsatzstellen auf. Die Feurwehr sorgte für die nötige Ausleuchtung der Einsatzstelle. Bergwachtnotarzt und Bergwacht-Rettungssanitäter seilten sich zu den Verletzten ab und versorgten diese medizinisch. Zwischenzeitlich wurde der bayernweit einheitliche Statikseilsatz der Bergwacht aufgebaut, damit die Patienten in der Gebirgstrage gesichert nach oben mitttels Flaschenzug gezogen bzw. nach unten abgeseilt werden konnten.

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Bei der Einsatznachbesprechung lobten die Verantwortlichen die vorbildliche Zusammenarbeit und das Engagement der Einsatzkräfte. Den Abschluss bildete ein gemütlliches Beisammensein im Feuerwehrhaus Schaibing.

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Bergwachtler bestehen Eignungstest Sommer am Arber

Fünf Anwärterinnen und Anwärter der Bergwacht Passau/Dreisessel haben am 18.09.2016 am sogenannten Eignungstest Sommer der Bergwachtregion Bayerwald am Arber teilgenommen. An der Wagnerspitze mussten die Prüflinge ihr Können unter Beweis stellen. Klettern im Vorstieg im 4. Schwierigkeitsgrad, Abseilen, Standplätze bauen, Umlenkungen fädeln, alles Fertigkeiten, die eine aktive Einsatzkraft der Bergwacht Bayern für ihre Einsätze braucht.

img_8542 Alle fünf haben den Test bestanden und können nun nach einer intensiven Vorbereitung an der der Sommerprüfung Bergrettung teilnehmen. Besonders erwähnenswert ist, dass drei Anwärterinnen aus der eigenen Jugend die Prüfung geschafft haben.

Wir gratulieren Sandra Tauber, Benedikt Hauner, Lucia Peter, Kathrin Raitner und Lena Weingartner zum bestandenen Eignungstest Sommer. Wolfgang Huber gratulieren wir zur aktiven Einsatzkraft der Bergwacht Bayern nach bestandener Sommerprüfung.

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Nun geht es für die Anwärter mit der intensiven Notfallmedizinausbildung weiter. Lehrgänge zu den Themen Internistische Notfälle, Chirurgische Notfälle, lebensbedrohliche Störungen und Lawinenverschüttungen stehen hier auf dem Programm.

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Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei werden verschiedene Disziplinen durchlaufen: Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen.

Wer Interesse an der Arbeit der Bergwacht Passau / Dreisessel hat, kann zu einer der Ausbildungsversammlungen kommen, den Bereitschaftsleiter Thomas Graf kontaktieren oder sich auf Internetseite unter www.bergwacht-passau.org informieren.

Luftrettungsübung der Bergwachten im Unteren Bayerischen Wald

Am Samstag fand im Dreisesselgebiet eine Luftrettungsübung der Bergwachten im Unteren Bayerischen Wald statt.

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Beteiligt waren Bagwachtfrauen und Bergwachtmänner aus den Bereitschaften Passau/Dreisessel,  Wolfstein, Hauzenberg/Waldkirchen und Grafenau. Als Kooperationspartner fungierte dabei die Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim mit einem Hubschrauber vom Typ  EC 155  mit Außenwinde. Außerdem unterstützte die Bergwacht Arnbruck mit dem Tankanhänger die Übung. Ausrichter was die Bergwacht Passau/Dreisessel.

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An drei verschiedenen Stationen wurden das Verhalten am und im Hubschrauber, die Zusammenarbeit mit Hubschrauberbesatzung (Kommunikation mit der Crew und dem Winch-Operator, Vorbereitung des Landeplatzes, Einweisung des Hubschraubers) und der Umgang mit dem planmäßigem Bergrettungsgerät trainiert.

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Die realitätsnahe Einsatzübung hatte zum Ziel, eine optimale Durchführung von Rettungseinsätzen im Ernstfall leisten zu können. Wie sich bei vielen der letzten Bergwachteinsätze im Unteren Bayerischen Wald vom Rachel bis zum Dreisessel zeigte, ist auch in den Mittelgebirgsregionen ein Windeneinsatz mit Hubschrauber keine Seltenheit mehr und in vielen Fällen dringend angezeigt. Gerade bei Katastrophenfällen wie den Hochwassern in Simbach oder Deggendorf sind auch die Bergwachten mit ihren Luftrettern wichtige Bestandteile des Rettungssystems.

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Jährliche Trainings im weltweit einzigartigen Hightech-Ausbildungszentrum in Bad Tölz (Bergwacht Zentrum für Sicherheit und Ausbildung, ZSA) bereiten die Retter auf den Echtflug vor. Hier üben die Bergwachtmitglieder die Rettung per Hubschrauber im „Trockentraining“.

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Der für die Luftrettung in der Bergwachtregion Bayerwald verantwortliche Armin Leuchter lobte die gute Vorbereitung des Windentrainings und das Engagement, sowie die professionelle Vorgehensweise der ehrenamtlichen Helfer: „Gerade die immer wiederkehrende Übung der einzelnen Abläufe, sowohl im Simulator, als auf im Echtflugbetrieb, bringt die nötige Sicherheit für den Ernstfall wodurch auch in Ostbayern genügend Helfer für den Ernstfall bereitstehen.“

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Wer Interesse an der Arbeit der Bergwacht Passau / Dreisessel hat, kann zu einer der Ausbildungsversammlungen kommen, den Bereitschaftsleiter Thomas Graf kontaktieren oder sich auf Internetseite unter www.bergwacht-passau.org informieren.

Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei werden verschiedene Disziplinen durchlaufen: Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen.

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