1.000 € Spende von g|s Architekten

Über eine 1.000 € -Spende durch die g|s-Archtitekten in Büchlberg darf sich die Bergwacht Passau/Dreisessel freuen.

Christine Engel und Roland Schuster, selbst begeisterte Bergsteiger, überreichten der Bergwacht bei einer Feierstunde einen Scheck über die Spende. Schuster lobte in seinem kurzen Grußwort die hervorragende Arbeit der Bergwacht: „Ich habe zwar selber noch nie die Hilfe eurer Kameraden in Anspruch nehmen müssen, weiß aber gleichzeitig wie wichtig eure Arbeit ist“, so Schuster.

Statt Weihnachtspräsente und Karten für Kunden bzw. Partner spenden die g|s-Architekten den Betrag für einen guten Zweck.

v.l.n.r.: Ehrenregionalleiter Manfred Falkner, Christine Engel, Bereitschaftsleiter Thomas Graf, Roland Schuster und stellv. Bereitschaftsleiter Stefan Berger

Vorweihnachtlicher Geldsegen für die Bergwacht Passau/Dreisessel bei der Weihnachtsfeier

Bei der traditionellen Weihnachtsfeier der Bergwacht Passau/Dreisessel im Berggasthof Dreisessel konnten sich die Bergwachtler über eine große Spende freuen. Die Raiffeisenbank im Landkreis Passau-Nord eG spendete der Bereitschaft 2.000 €. Vorstandsvorsitzender Franz Kerschbaum und Vorstand Bernhard Bergmann lobten in ihren Grußworten das ehrenamtliche Engagement der Bergretterinnen und Bergretter.

Vorstandsvorsitzender Franz Kerschbaum (2.v.l.) und Vorstand Bernhard Bergmann (1.v.r.) überreichten den Scheck im Wert von 2.000 € an die Bergwachtler

Die Summe wird dringend zur Sanierung des Daches der Bergrettungswache am Dreisessel benötigt. 

Gleichzeitig ehrten die Bereitschaftsleiter Thomas Graf und Stefan Berger zusammen mit Ehrenregionalleiter Manfred Falkner verdiente Bergretter aus der Bereitschaft. So erhielten Hans-Peter Dersch und Fritz Scheibelberger die „Silberne Ehrennadel des BRK“ für ihr Verdienste um die Bergwacht. Beide sind Einsatzleiter in der Bergawcht Bayern, Dersch leitet zusätzlich das Ressort Finanzen und Scheibelberger fungiert als Hüttenwart.

Die Jubilare Martin Pauli (3.v.l.) und Fritz Scheibelberger (2.v.r.) mit den Bereitschaftsleitern Thomas Graf (2.v.l.) und Stefan Berger (1.v.r.) und Ehrenregionalleiter Manfred Falkner (1.v.l.)

Das Ehrenabzeichen für 25-jährige Bergwachtmitgliedschaft erhielt Martin Pauli, der von 2007 bis 2001 Ausbildungsleiter der Region Bayerwald war. Derzeit ist er Mitglied des Stiftungsrates und Vorstand der Stiftung der Bergwacht Bayern. Diese betreibt die weltweit einzigartige Hubnschraubersimulationsanlage in Bad Tölz.

Graf bedankte sich in seinen Grußworten bei den Aktiven und deren Angehörigen für ihr stetiges ehranamtliches Engagement und das Opfern ihrer kostbaren Zeit. In einem kurzen Rückblick ließ er das Jahr Revue passieren.

Umrahmt wurde die adventliche Feier von den Passauer Harmonikafreunden, die mit ihren weihnachtlichen Liedern für die nötige Stimmung am Hausberg im Dreiländereck sorgten. Dr. Michael Rosenbrger trug besinnliche Geschichten vor.

Mit einem selbstgedichteten Lied von Judith Stephan mit dem Titel“Gipfekreiz“ in Erinnerung an das Aufstellen des neuen Gipfelkreuzes am Hochstein im Herbst.

 

Gipfekreiz-Lied

Zur heurigen Weihnachtsfeier überraschte uns Judith Stephan mit einem selbst geschriebenen Lied anlässlich der Gipfelkreuzaufstellung im Oktober diesen Jahres.

Hier der Lied-Text:

Draußd is neblig und draußd is noss
Da Böhmwind waht recht koid
sNeie Kreiz muas zum Hochstoa nauf
Männer und Frauen stehn bereit
Bergwacht, Gemeinde und Männer vom Forst
Olle sans voll motiviert
De oanzelna Teile zum Gipfe bringa
Olle hoifans zam                                             

Weil jeder Gipfe braucht a Kreiz
Wiad Bergwacht Kameradschaft
Am Berg entsteht a Freindschaft
De a Leben lang hoidt
So wias Kreiz jeden Sturmwind übersteht

Mid Menpower geht’s de ersten Stufen nauf
dKurven wern scha eng
Aber se san ja ned bled

Und wissen se zum Hoifa
dMotorsog liegt bereit
Mid Greifzug, Umlenkung und Hoizbredan
Wos ned basst wird bassad gmocht
Und so geht’s dann Schritt für Schritt noch om

Weil jeder Gipfe braucht a Kreiz
Wiad Bergwacht Kameradschaft
Am Berg entsteht a Freindschaft
De a Leben lang hoidt
So wias Kreiz jeden Sturmwind übersteht
sKreiz kimmt unbeschadet ganz noch om

Do bauns es dann zam
Mid vereinte Kräfte stoins es af
Schwaibal und Greifzug hoifan dazua
Wias dann grod steht wird’s fest verschraubt
Damits wai des oide sechzig Joah hoidt

Weil jeder Gipfe braucht a Kreiz
Wiad Bergwacht Kameradschaft
Am Berg entsteht a Freindschaft
De a Leben lang hoidt
So wias Kreiz jeden Sturmwind übersteht

Weil jeder Gipfe braucht a Kreiz
Wiad Bergwacht Kameradschaft
Am Berg entsteht a Freindschaft
De a Leben lang hoidt
A Leben lang hoidt

Fürd Bergwacht Passau-Haidmühle und alle Helfer, die beim Aufstellen des neuen Gipfelkreuzes am Dreisessel am 21.10.2017 dabei waren

 

 

23.10.2017

Judith Stephan

Manfred Falkner und Josef Hutter als Regionalleiter verabschiedet

Mit einer Feierstunde verabschiedete die Bergwacht Region Bayerwald ihren langjährigen Regionalleiter Manfred Falkner und seinen Stellvertreter Josef Hutter.

Neben Manfred Falkners Heimat-Bergwacht der Bergwacht Passau und den Bereitschaftsleitern der Bergwachten der Region hieß der neue Regionalleiter Robert Heilig auch Otto Möslang, den Landesleiter der Bergwacht Bayern, herzlich Willkommen.

Als langjährige Weggefährten von Manfred waren auch Alois Glück, der ehemalige Landesleiter der Bergwacht Bayern, und dessen damaliger Stellvertreter Rudolf Gantner, sowie der ehemalige Landesgeschäftsführer Gerhard Opperer und der ehemalige Regionalgeschäftsführer Wolfgang Günthner geladen. Manfred Falkner trat am 06.07.1974 in die Bergwacht ein.

Nach seiner Grundausbildung interessierte er sich früh für das Thema Ausbildung und stand der Bergwacht auf verschiedenen Ebenen als zuverlässiger Ausbilder zur Seite – zuletzt auch als Ausbildungsverantwortlicher der Region Bayerwald, bevor er im Jahr 2001 zum stellvertretender Regionalleiter der Region Bayerwald gewählt wurde. Von 2001 – 2009 bekleidete er das Amt des stellvertretenden Regionalleiters unter Heinrich Lobmeier. In den Jahren von 2009 – 2017 fungierte er zwei Wahlperioden lang als Regionalleiter. Unter seine insgesamt 16jährige Amtszeit fielen u. a. die Umstrukturierung der Einsatzleiterstruktur (2003), die Schneekatastrophe im Bayerischen Wald (2006), die Eröffnung des Bergwacht Zentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz (2008), der Umzug der Regionalgeschäftsstelle von Regensburg nach Deggendorf (2010), der Großeinsatz bei der Hochwasserkatastrophe in Deggendorf (2013), das Hochwasser von Simbach (2016) und der Projektbeginn Rettungswinde Christoph 15. Aufgrund seiner besonderen Verdienste und seines unermüdlichen Engagements wurde Manfred Falkner zum Ehrenregionalleiter der Bergwacht Region Bayerwald ernannt. Schließlich bedankte sich Robert Heilig persönlich bei Manfred Falkner für seine Zuverlässigkeit und wünschte sich, dass der neue Ehrenregionalleiter weiterhin als Ausbilder sein Wissen weitergibt und der Bergwacht als Ratgeber erhalten bleiben wird.

Ein besonderer Dank gilt der Frau an seiner Seite. „Vielen Dank, dass Du uns den Manfred geliehen hast!“, fügte Robert Heilig an und überreichte einen Blumenstrauß. Alois Glück würdigte in seinem Dankeswort – auch im Namen von Rudolf Gantner und Gerhard Opperer – Manfred Falkner als verlässlichen, kompetenten und offenen Partner, welcher in einer Zeit großer Entscheidungen immer loyal war. Zum Schluss bedankte sich Manfred Falkner für die stets gute Zusammenarbeit bei den geladenen Gästen.

Schafkopfturnier der Bergwacht mit Rekordbeteiligung

Eine Rekordbeteiligung beim traditionellen Schafkopfturnier in Breitenberg konnten die Bergwachtler vom Dreisessel heuer verzeichnen. „Wir hatten sage und schreibe 96 Teilnehmer, so viele wie nie zuvor.“, so Stefan Berger, Pressereferent der Bergwacht.

Es gelte stets die Voraussetzung für die ehrenamtliche Arbeit der Bergrettung zu erhalten, aus diesem Grund veranstaltete die Bergwacht heuer wieder das bereits zur Tradition gewordene Schafkopfturnier! Der Erlös des Schafkopfturniers wird unter anderem für die Neuanschaffung des gestohlenen ATV verwendet und für die Reparatur der entstandenen Schäden durch den Einbruch“, erklärt Berger weiter.

Organisiert hatte das Turnier wie immer Dr. Michael Rosenberger, der Bereitschaftsarzt der Bergwacht Passau/Dreisessel. Natürlich mit tatkräftiger Unterstützung der Mitglieder der Bergwacht: „Ohne das freiwillige ehrenamtlichen Engagement wäre so ein Turnier nicht auszurichten. An dieser Stelle gilt der Dank allen Helfern und Helferinnen, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben“, so Rosenberger.

„Wir waren auf viele Spenden der lokalen Unternehmer und Geschäftsleute angewiesen, auch hier konnten wir auf breite  Unterstützung zählen. Das zeigt uns, dass wir als Rettungsdienst für unwegsames Gelände fest etabliert und geschätzt sind in der Bevölkerung“, freut sich Berger. 

Die Sieger des Turniers waren: 1. Walter Lifka, 2.Max Friedl jun., 3.Alfons Drexler
Die Torte für den Vorletzten konnte Alfred Stockinger in Empfang nehmen.

Der Termin für nächstes Jahr steht schon fest: 10.11.2018.

Neues Gipfelkreuz ragt vom Hochstein

Nachdem wir am 27. Juni 2017 das bereits marode Gipfelkreuz abmoniert hatten (Bericht hier …), gelang es nun im zweiten Versuch am 21. Oktober 2017 ein neues am markanten Aussichtspunkt aufzustellen.

Es galt eine Tonne Eichenholz auf den Hochstein zu hieven. Eine Aufgabe, die nur in einer absolut großartigen Gemeinschaftsleistung von Bauhof Neureichenau, Bauhof Haidmühle, Bay. Staatsforsten, Waldverein und unserer Bergwacht möglich war.

Die Aktion war notwendig geworden, weil das bisherige Hochsteinkreuz – bereits im Jahre 1956 unter größter finanzieller und körperlicher Belastung vom Heimatverein Auerbach auf dem Gipfel des Hochsteins aufgestellt – verwittert und für Gipfelbesucher nicht mehr sicher war.

Mit Stahlseil und Umlenkrollen, die mehrmals umgebaut wurden, konnten die schweren Balken nach oben befördert werden und dort zusammengebaut werden.

Mittels Schwaibeln wurde das Kreuz letztendlich in der Fassung aufgestellt und fixiert.

Manfred Falkner wird mit dem Leistungsabzeichen in Gold durch Innenminister Herrmann ausgezeichnet

Besondere Verdienste um die Bergwacht Bayern – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verleiht in der Münchner Residenz Manfred Falkner aus Untergriesbach die Goldene Leistungsauszeichnung: „Wertvoller Beitrag für unser Land, der größte Anerkennung verdient“

Manfred Falkner ist seit seinem Eintritt in die Bergwacht Passau am 06.07.1974 durchgehend als aktive Einsatzkraft tätig. Zudem war er jahrelang auch als Ausbilder und Ausbildungsleiter der Bergwacht Region Bayerwald engagiert. Er war bei diversen Katastropheneinsätzen wie z.B. der Schneekatastrophe 2006, dem Donauhochwasser 2013 und der Hochwasserkatastrophe in Simbach 2016 als Einsatzleiter gefordert.
Viele Jahre engagierte er sich als stellvertretender Bereitschaftsleiter, dann als stellvertretender Regionalleiter. Von 2009 bis 2017 stand er als Regionalleiter an der Spitze der Bergwacht Region Bayerwald. Er begleitete geschickt seine 20  Bergwachten durch die turbulenten Zeiten der Veränderungen und Neuerungen. Manfred ist ein Kamerad auf den man sich zu 100% verlassen kann. Seit über 35 Jahre bringt er sich mehr als aktiv ein.

„Die rund 3.200 aktiven Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern leisten jährlich mehr als 12.000 Einsätze und Hilfeleistungen in den bayerischen Alpen und Mittelgebirgen. Dieser wertvolle Einsatz für die Sicherheit in unserem Land verdient unsere größte Anerkennung.“ Mit diesen Worten drückte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der die Leistungsauszeichnung heuer in Vertretung des Bayerischen Ministerpräsidenten vornahm, seinen Respekt und Dank für die herausragenden Leistungen der Bergwacht aus. „Die Bergwacht-Helfer sind 365 Tage im Jahr, Tag und Nacht, selbstlos und ehrenamtlich für ihre Mitmenschen da – manchmal in auch für sie selbst lebensgefährlichen Situationen“, sagte Herrmann, der ergänzte: „In meinen Augen sind sie wahre Helden des Alltags.“

Die bayerischen Bergwachtler sind nach Herrmanns Worten mehr denn je gefordert: „Das Wandern in unserer wunderschönen Bergwelt wird immer beliebter. So mancher Gipfelstürmer überschätzt aber seine Fähigkeiten oder verkennt die Gefahren des Bergsteigens. Unsere Bergretter eilen daher in immer mehr Einsätzen zu Fuß, auf Ski, mit Geländewagen oder dem Hubschrauber an die Unglückstellen und helfen Mitmenschen, die in eine Notsituation geraten sind.“

Der bayerischen Staatsregierung ist es laut Herrmann ein besonderes Herzensanliegen, die wertvolle Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Bergwacht Bayern tatkräftig zu unterstützen: „Eine optimale Einsatzplanung zur Rettung von Menschenleben sowie Vorbereitung, Training und Ausrüstung kosten natürlich viel Geld. Der Freistaat unternimmt daher große finanzielle Anstrengungen, um den hohen Standard bei Ausbildung und Ausrüstung zu sichern und wo möglich noch weiter zu verbessern.“ So unterstützt der Freistaat die Bergwacht Bayern laut Herrmann durch jährliche Kostenerstattungen für die Beschaffung von Fahrzeugen, Rettungsmitteln und Funktechnik. „Allein im Doppelhaushalt 2017/2018 stehen hierfür mehr als sechs Millionen Euro zur Verfügung, damit Bayerns Bergwacht auch in Zukunft auf dem allerneusten Stand ist“, so der Innenminister. „Retten und Bergen will außerdem gelernt sein. Für die besten Übungsbedingungen unserer Bergwacht nehmen wir in Bayern eine Menge Geld in die Hand“, erklärte Herrmann. „Den Ausbau des weltweit einzigartigen Bergwacht-Zentrums für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz zum Übungs- und Kompetenzzentrum für die Berg-, Luft- und Höhenrettung haben wir beispielsweise mit insgesamt 3,6 Millionen Euro gefördert.“ Im Doppelhaushalt 2017/2018 stehen laut Herrmann für die Unterstützung des Betriebs jährlich fast eine Million Euro zur Verfügung.

 

Bergwacht Passau/Dreisessel gewinnt „Rescu-Preis“ 2017

Passau/Dreisessel. Die Bergwacht Passau/Dreisessel wurde am Samstag, den 23.09.2017 im Rahmen der Fachtagung des Rettungszentrums Regensburg in Furth im Wald mit dem RESCU-Preis“ 2017 geehrt.

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RESCU steht für „Regensburg Emergency Services Centre at the University“. Das Rettungszentrum Regensburg ist wissenschaftlich beratend und fördert den Rettungsdienst in Ostbayern. Die Organisation macht es sich seit Jahren zur Aufgabe, mit diesem Preis außergewöhnliche Leistungen bei der Rettung von Menschen zu würdigen. Insgesamt 13 Vorschläge sind eingereicht worden. Schlussendlich wurden die vier beeindruckendsten Rettungsaktionen von einer Jury gewählt. „Es hätte aber mit Sicherheit jeder von diesen Eingaben einen Preis verdient, wir mussten uns jedoch auf vier eingereichte Vorschläge beschränken.“, betonte Prof. Dr. Bernhard Graf, Vorsitzender des Rettungszentrums Regensburg.  

Einer der vier Preise ging an die Bergwacht Passau-Dreisessel. Sie startete am 29. Juni vergangenen Jahres im Wandergebiet „Jägersteig“ eine aufwendige Rettungsaktion, um einen verstiegenen Wanderer aus seiner misslichen Lage zu befreien. Dabei waren die Kameraden nachts über sechs Stunden mit viel Ausrüstung in unwegsamem Gelände der Donauleiten Höhe Obernzell unterwegs. Durch die perfekte Zusammenarbeit mit den umliegenden Feuerwehren konnte der Wanderer gerettet werden. Der Gerettete, ein Österreicher, kam am Samstag selbst nach Furth, um sich bei dieser Gelegenheit bei den Bergwachtlern zu bedanken. Gestiftet wurde der Preis von der KUVB – der Kommunalen Unfallversicherung Bayern. Er ist mit 1.500 € dotiert.

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Die Bereitschaftsleiter Thomas Graf und Stefan Berger bedankten sich bei den Aktiven für die stete Bereitschaft sich ständig fortzubilden und dafür ihre Freizeit zu opfern.

Die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel unterhält die “Unterstützende Bergrettungswache Passau” und die “Bergrettungswache Haidmühle am Dreisessel”. Das Haupteinsatzgebiet ist der Dreisesselberg und seine Umgebung. Im Winter sind das die Loipen um Altreichenau, auch der für Touren- und Schneeschuhgeher immer beliebter werdende Dreisesselberg, mit seinem sporadisch geöffneten Skilift in Frauenberg und einer sehr schönen, über 3km langen und über 400m hohen Abfahrt gehören im Winter zum Einsatzgebiet.

Im Sommer ist die Bereitschaft  für die Wander- und Radweg am Dreisessel zuständig. Die Klettergärten in Neuhaus am Inn und in Fischhaus (Teufelstein) fallen ebenfalls in den Einsatzleitbereich. Spezielle Kranbergungen oder im Allgemeinen Bergungen aus schwierigem, unzugänglichem Gelände, oder aus großen Höhen ist das Spezialgebiet der Bergwacht. Die Bergretter der Bergwacht Bayern verrichten ihren Einsatz ehrenamtlich. Die Bergwacht Bayern hat seit ihrer Gründung eine Vielzahl von  Entwicklungen und Anpassungsprozessen durchlaufen und steht auch heute einer Vielzahl neuer Herausforderungen gegenüber. Insbesondere vermehrte Einsatzzeiten durch zunehmenden Tourismus und  neue Einsatzschwerpunkte durch trendige Sportarten erfordern von der Bergwacht  eine intensive  Bergrettungsausbildung sowie spezialisierte Fortbildungen.

Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei  durchlaufen die Anwärter die Basisausbildung der Disziplinen Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen.

Bergwacht Anwärter bestehen Prüfung Sommerrrettung

Bergwachtler bestehen Prüfung Sommerrettung am Arber

Sechs Anwärterinnen und Anwärter der Bergwacht Passau/Dreisessel haben am 22.07.2017 an der Sommerprüfung der Bergwacht Bayern teilgenommen. An der Wagnerspitze mussten die Prüflinge ihr Können unter Beweis stellen.

Lucia Peter, Kathrin Raitner, Lena Weingartner, Benedikt Hauner, Benjamin Zamarona und Sandra Tauber haben den Test mit Bravour bestanden.

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Rettung mit dem bayernweit einheitlichen Bergwachtstatikseilsatz nach unten und oben, verschiedene Flaschenzüge aus der behelfsmäßigen Bergrettung, Seilverlängerung und Zwei-Mann-Rettungsmethode wurden von den Prüfern abverlangt.

Die Bereitschaftsleiter Graf und Berger unisono: „Ohne unser überaus engagiertes und hochmotiviertes Ausbilderteam um Ausbildungsleiter Peter Lang und die Hauptausbilder Wolfgang Huber und Hans-Peter Dersch wäre eine so zeitintensive Ausbildung nicht möglich“.

Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei werden verschiedene Disziplinen durchlaufen: Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen.

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Wer Interesse an der Arbeit der Bergwacht Passau / Dreisessel hat, kann zu einer der Ausbildungsversammlungen kommen, die Bereitschaftsleiter Thomas Graf oder Stefan Berger (info@bergwacht-passau.org)  kontaktieren oder sich auf Internetseite unter www.bergwacht-passau.org informieren.

Gipfelkreuz am Hochstein abmontiert

Am gestrigen Dienstag wurde durch die Bergwacht Passau/Dreisessel das bereits morsche Gipfelkreuz am Hochstein (1.333m) abmontiert.

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Auf Bitten des Neureichenauer Bürgermeisters Walter Bermann haben die Bergwachtler das im Juli 1956 durch den Heimatverein Auerbach aufgestellte Gipfelkreuz abgebaut.

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Mit Seilsicherung wurde das marode Kreuz zerlegt und nach unten verbracht.

Nun kann ein neues Kreuz aufgestellt werden. img_1919 img_1920   img_1923 img_1924 img_1925 img_1926 img_1928