Gestohlenes Bergwacht-Quad geht uns richtig ab!

Bergwacht Passau/Dreisessel hätte Einsatzfahrzeug vor allem im Zuge der Sturmschäden gut gebrauchen können

Gestohlenes Bergwacht-Quad geht uns richtig ab_sept17

Passau/Dreisessel. Auch wenn man es vielleicht erstmal nicht glauben mag, der Großraum Passau ist nicht nur auf die fleißigen Helfer der Wasserwacht angewiesen, sondern auch die Bergwacht spielt in der Region eine bedeutende Rolle. „Wir betreiben die Bergrettungswache am Dreisessel, das ist auch unser Haupteinsatzgebiet. Hier sind wir zur Stelle, wenn sich Wanderer, Skifahrer oder auch Radfahrer verirren oder verletzen. Unser Einsatzgebiet erstreckt sicher allerdings runter bis zu Donau und Inn – ein sehr großer Raum“, erklärt Stefan Berger, stellvertretender Bereitschaftsleiter der BRK-Bergwacht Passau-Dreisessel.  

Um die 30 aktiven Bergwacht-Einsatzkräfte sind ehrenamtlich unterwegs und haben vor allem an den Wochenenden alle Hände voll zu tun – zuletzt auch im Rahmen der Sturmschäden. Doch momentan können die Helfer nicht so, wie sie eigentlich wollen! „Leider sind wir derzeit etwas weniger flexibel unterwegs, da uns vor rund drei Wochen unser Einsatz-Quad aus der Garage am Fuße des Dreisessel geklaut worden ist“, bedauert Berger. Gerade das Quad wäre in den letzten Tagen hilfreich gewesen, da es die Bergretter vor allem im unwegsamen Gelände rund um den Dreisessel gut und schnell vorwärts bringt.

Für das Team der Bergwacht ist das Quad kein Spaßmobil, sondern „ein Lebensretter und extrem wichtig für die Einsätze. Auch wenn das Fahrzeug knall gelb ist und deutlich sichtbar das Logo der Bergwacht Bayern trägt, gebe es bis dato noch keinerlei Hinweise, wo sich das Fahrzeug befinden könnte. Hinzu kommt, dass im Zuge des Diebstahls weiterer Sachschaden entstanden ist: „Es wurde sich gewaltsam Zugang zur Garage verschaffen, das Tor ist also kaputt. Außerdem sind die Winterketten für die Loipenrettung, ein Funkhelm und Werkzeugteile weg“, schildert der stellvertretende Bereitschaftsleiter. Auch wenn die Versicherung grundsätzlich greife und laut Berger in jedem Fall den Zeitwert des Quad ersetzen werden, „bleibt da trotzdem eine finanzielle Lücke.“

Deswegen bittet die Bergwacht Passau-Dreisessel jetzt auch um Unterstützung. „Natürlich wäre es toll, wenn wir ein wenig Geld zusammen bekommen, vor allem, um die Schäden zu beheben und wieder instand zu setzen“, so Stefan Berger. Alle Informationen rund um den Spendenaufruf sind online nachzulesen, auf unserer Spendenseite.

 

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Bergwacht Anwärter bestehen Prüfung Sommerrrettung

Bergwachtler bestehen Prüfung Sommerrettung am Arber

Sechs Anwärterinnen und Anwärter der Bergwacht Passau/Dreisessel haben am 22.07.2017 an der Sommerprüfung der Bergwacht Bayern teilgenommen. An der Wagnerspitze mussten die Prüflinge ihr Können unter Beweis stellen.

Lucia Peter, Kathrin Raitner, Lena Weingartner, Benedikt Hauner, Benjamin Zamarona und Sandra Tauber haben den Test mit Bravour bestanden.

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Rettung mit dem bayernweit einheitlichen Bergwachtstatikseilsatz nach unten und oben, verschiedene Flaschenzüge aus der behelfsmäßigen Bergrettung, Seilverlängerung und Zwei-Mann-Rettungsmethode wurden von den Prüfern abverlangt.

Die Bereitschaftsleiter Graf und Berger unisono: „Ohne unser überaus engagiertes und hochmotiviertes Ausbilderteam um Ausbildungsleiter Peter Lang und die Hauptausbilder Wolfgang Huber und Hans-Peter Dersch wäre eine so zeitintensive Ausbildung nicht möglich“.

Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei werden verschiedene Disziplinen durchlaufen: Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen.

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Wer Interesse an der Arbeit der Bergwacht Passau / Dreisessel hat, kann zu einer der Ausbildungsversammlungen kommen, die Bereitschaftsleiter Thomas Graf oder Stefan Berger (info@bergwacht-passau.org)  kontaktieren oder sich auf Internetseite unter www.bergwacht-passau.org informieren.

Gipfelkreuz am Hochstein abmontiert

Am gestrigen Dienstag wurde durch die Bergwacht Passau/Dreisessel das bereits morsche Gipfelkreuz am Hochstein (1.333m) abmontiert.

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Auf Bitten des Neureichenauer Bürgermeisters Walter Bermann haben die Bergwachtler das im Juli 1956 durch den Heimatverein Auerbach aufgestellte Gipfelkreuz abgebaut.

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Mit Seilsicherung wurde das marode Kreuz zerlegt und nach unten verbracht.

Nun kann ein neues Kreuz aufgestellt werden. img_1919 img_1920   img_1923 img_1924 img_1925 img_1926 img_1928

Neuwahlen bei der Bergwacht Passau/Dreisessel – Stefan Berger neuer Stellvertreter

Am Montag fanden die turnusmäßigen Neuwahlen der Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel im BRK-Haus des Kreisverbandes Passau statt.

Gewählt werden laut Satzung alle vier Jahre Bereitschaftsleiter,  stellvertretender Bereitschaftsleiter und zwei Revisoren. Da der bisherige Stellvertreter Andreas Artinger sein Amt zur Verfügung stellte wurde als Vorschlag Stefan Berger eingebracht. Einstimmig wurde er zum stellvertretenden Bereitschaftsleiter gewählt. Bereitschaftsleiter Thomas Graf stellte sich zur Wiederwahl für weitere vier Jahre  und wurde, ebenfalls einstimmig, wiedergewählt. Als Revisoren wurden einstimmig gewählt: Uli Stockbauer und Birgit Stemplinger. Bereitschaftsleiter Thomas Graf bedankte sich bei Andres Artinger für sein Engagement in den letzten Jahren.

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Die Bergwachtbereitschaft Passau mit v.l.n.r.: Fritz Scheibelberger (Hüttenwart), Markus Gnan (Verantwortlicher Technik), stellv. Bereitschaftsleiter Stefan Berger, Bereitschaftsleiter Thomas Graf, Andreas Artinger (Verantwortlicher Einsatz), Christian Blaum (Funkwart), Birgit Stemplinger und Uli Stockbauer (Revisoren) Hans-Peter Dersch (Verantwortlicher Finanzen) und Peter Lang (Verantwortlicher Ausbildung). Foto: Huber

Als Verantwortliche wurden von der Bereitschaftsleitung benannt: Hans-Peter Dersch (Finanzen), Peter Lang (Ausbildung), Jenny Kroll (Notfallmedizin), Markus Gnan (Technik), Andreas Artinger (Einsatz), Stefan Berger (Kommunikation).

Die Bergwachtler erfreuen sich derzeit über einen regelrechten „Boom“ an Neuzugängen. Derzeit sind 12 Anwärter in der bayernweit einheitlichen Ausbildung zum aktiven Bergretter der Bergwacht. Das sind so viele wie noch nie in der langen Geschichte der Bergretter am Dreisessel.

Wer Interesse an der Arbeit der Bergwacht Passau / Dreisessel hat, kann zu einer der Ausbildungsversammlungen kommen, den Bereitschaftsleiter Thomas Graf kontaktieren oder sich auf Internetseite unter www.bergwacht-passau.org informieren.

Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei werden verschiedene Disziplinen durchlaufen: Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen.

Spezielle Bergungen oder im Allgemeinen Bergungen aus schwierigem, unzugänglichem Gelände, oder aus großen Höhen ist das Spezialgebiet der Bergwacht. Die Bergretter der Bergwacht Bayern verrichten ihren Einsatz ehrenamtlich.  Als eine der ältesten Bergwachten im Bayerischen Wald mit einer über 80-jährigen Geschichte betreibt die Bereitschaft Passau/Dreisessel unterhält die “Unterstützende Bergrettungswache Passau” und die “Bergrettungswache Haidmühle am Dreisessel”. Das Haupteinsatzgebiet ist der Dreisesselberg und seine Umgebung. Im Winter sind das die Loipen um Altreichenau, auch der für Touren- und Schneeschuhgeher immer beliebter werdende Dreisesselberg gehört im Winter zum Einsatzgebiet. Im Skigebiet Mitterfirmiansreut unterstützen die Bergretter die Bereitschaft Wolfstein beim Vorsorgedienst an den Wochenenden.  

Intensive Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

Bergwacht-Anwärter bestehen „Eignungstest Winter“ am Großen Arber

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Großer Arber. Gleich vier Anwärter der Bergwacht Passau/Dreisessel haben unlängst den „Eignungstest Winter“ am Großen Arber bestanden. Lukas Wallisch (vgl. Foto vorne kniend), (v.r.) Lena Weingartner, Kathrin Raitner und Sandra Tauber haben die Anforderungen mit Bravour gemeistert und die Herausforderungen am Osthang des Großen Arber angenommen. Dabei wurden unter anderem die Kondition, skifahrerisches Können im Variantengelände, der Einsatz von Steigeisen oder auch eine Verschütteten-Suche mit dem LVS-Gerät geprüft. „Unsere Bergwacht-Anwärter mussten auch ihren Orientierungssinn unter Beweis stellen und den Umgang mit Karte und Kompass demonstrieren“, erklärt Ausbilder Wolfgang Huber (l.).

Zur bestandenen Prüfung gratulierten auch die Bereitschaftsleiter Thomas Graf und Stefan Berger und nutzten die Ehrung auch für einen Dank an die ehrenamtlich engagierten Ausbilder: „Die immer größer werdenden Anforderungen an die Bergwacht und den Rettungsdienst in unwegsamen Gelände erfordern eine immer intensivere Ausbildung. Wir sind stolz auf unser höchst engagiertes Ausbildungsteam.“

Die Bergwachtler erfreuen sich derzeit über einen regelrechten „Boom“ an Neuzugängen. So befinden sich momentan ganze 12 Anwärter in der bayernweit einheitlichen Ausbildung zum aktiven Bergretter der Bergwacht. „Das sind so viele wie noch nie in der mittlerweile über 80-jährigen Geschichte der Bergretter am Dreisessel“, so Stefan Berger. Dennoch freue man sich natürlich über weiteren Zuwachs. Bei Interesse an der Arbeit der Bergwacht Passau/Dreisessel könne man jederzeit eine der Ausbildungsversammlungen besuchen, wie auch Bereitschaftsleiter Thomas Graf betont: „Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei werden verschiedene Disziplinen durchlaufen: Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz.“

Mehr Informationen unter www.bergwacht-passau.org oder auf facebook.

   

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Bergwachteinsatz auf der Langlaufloipe

Zu einem Einsatz auf der  Bahndammloipe wurden die Bergwacht Passau/Dreisessel und der Einsatzleiter Bergwacht Unterer Bayerischer Wald am Dienstag um 14.07 Uhr durch die Integrierte Leitstelle Passau alarmiert. Eine Langläuferin war zwischen Haidmühle und Frauenberg kollabiert. Die Begleitung der 65- jäjhrigen Urlauberin setzte über die 112 den Notruf ab.

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Die Bergwacht rückte mit dem Schneefahrzeug Haidmühle 82/1 direkt vom Dreisessel aus auf die Loipe aus und konnte die Patientin nach kurzer Zeit finden. Sie wurde durch die Bergretter erstversorgt. Daruafhin transportierten die Bergwachtler die Frau mit dem Schneefahrzeug und Patientenanhänger zum Übergabepunkt an den Rettungswagen Johannes Haidmühle 71/1. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus Waldkirchen transportiert.

Im Einsatz waren 3 Einsatzkräfte der Bergwacht, das Bergrettungsfahrzeug Haidmühle 81/1, ATV Haidmühle 82/1, Einsatzleiter Bergwacht Haidmühle 10/1, Rettungswagen Johannes Haidmühle 71/1 und Notarzt Breitenberg 76/1.

Die Bergwacht Bayern ist eine Gemeinschaft des Bayerischen Roten Kreuzes, Körperschaft des öffentlichen Rechts, und in Bayern flächendeckend mit der Berg- und Höhlenrettung beauftragt. Zudem wirkt sie im Katastrophenschutz und Naturschutz mit. In ihr sind 3.200 ehrenamtliche Bergretter in 114 örtlichen Bergwachten eingebunden, welche wiederum in regionalen Strukturen organisiert sind. Die örtlichen und überwiegend auch die regionalen Verantwortlichen sind ehrenamtlich tätig. Der Sitz der Geschäftsführung befindet sich im Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz. Die Bergwacht führt den Rettungsdienst in den alpinen Einsatzbereichen, an unwegsamen Einsatzschwerpunkten und in Höhlen durch. Sie ergänzt in besonderen Fällen die weiteren Einheiten des Rettungsdienstes auch außerhalb ihrer Einsatzbereiche. Sie wird durch die Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung auf der Basis des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes und öffentlich-rechtlicher Verträge mit der Durchführung des Rettungsdienstes beauftragt.  Die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel unterhält die “Unterstützende Bergrettungswache Passau” und die “Bergrettungswache Haidmühle am Dreisessel”. Das Haupteinsatzgebiet ist der Dreisesselberg und seine Umgebung. Im Winter sind das die Loipen um Altreichenau, auch der für Touren- und Schneeschuhgeher immer beliebter werdende Dreisesselberg, mit seiner sehr schönen, über 3km langen und über 400m hohen Naturabfahrt gehören im Winter zum Einsatzgebiet.

Im Sommer ist die Bereitschaft  für die Wander- und Radweg am Dreisessel zuständig. Die Klettergärten in Neuhaus am Inn und in Fischhaus (Teufelstein) fallen ebenfalls in den Einsatzleitbereich. Spezielle Kranbergungen oder im Allgemeinen Bergungen aus schwierigem, unzugänglichem Gelände, oder aus großen Höhen ist das Spezialgebiet der Bergwacht. Die Bergretter der Bergwacht Bayern verrichten ihren Einsatz ehrenamtlich. Die Bergwacht Bayern hat seit ihrer Gründung eine Vielzahl von  Entwicklungen und Anpassungsprozessen durchlaufen und steht auch heute einer Vielzahl neuer Herausforderungen gegenüber. Insbesondere vermehrte Einsatzzeiten durch zunehmenden Tourismus und  neue Einsatzschwerpunkte durch trendige Sportarten erfordern von der Bergwacht  eine intensive  Bergrettungsausbildung sowie spezialisierte Fortbildungen.

Die Ausbildung zum Bergretter oder Bergretterin dauert in der Regel bis zu drei Jahren. Dabei  durchlaufen die Anwärter die Basisausbildung der Disziplinen Sommerrettung, Winterrettung, Luftrettung, Notfallmedizin und Umwelt- und Naturschutz. Alle Ausbildungsabschnitte werden durch eine Prüfung abgeschlossen.

Sicherheit beim Schneeschuhwandern im Dreiländereck

Sicherheit beim Schneeschuhwandern im Dreiländereck am Dreisessel

Die ersten Schneeflocken rocken! Der Bayerwald wird in dieser Woche eingeschneit  – Schneeschuhgeher stecken in den Startlöchern.Da die Schneeschuhsaison direkt vor der Türe steht und in unserem Dienstgbeit am Dreisessel viel Schneeschuhwanderer unterwegs sind, möchten wir hier ein paar Informationen für Ihre Sicherheit zusammentragen:

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  • Anfänger sollten unbedingt auf den markierten Wanderwegen (sofern erkennbar) bleiben und vermeintliche Abkürzungen vermeiden (auch aus Gründen des Naturschutzes).
  • Machen Sie regelmäßig Pausen und trinken Sie viel, auch wenn Sie keinen Durst haben.
  • Kehren Sie rechtzeitig um.
  • Gehen Sie im Winter nicht alleine auf Tour!

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Stirnlampe/Licht
Die Tage im Winter sind kurz, und die Nacht bricht schneller herein als einem manchmal lieb ist. Wenn dann nicht gerade Vollmond ist, freut man sich, dass die Stirn- oder Taschenlampe mit dabei sind. Prüfen Sie vor der Tour die Akkus.

Orientierung: GPS, Landkarte und Kompass
helfen Ihnen bei der Lagebestimmung. Mittlerweile gibt´s auch günstige und gute GPS-Geräte. Aber denken Sie daran, dass die Kälte die Akkus lehr saugen wird. Sicherlich ist die Orientierung im Schnee und bei Nebel  nicht so einfach wie im Sommer. Wanderwege oder Pfade sind verschneit, die Landschaft und markante Bodenmerkmale sind nicht leicht zu erkennen. Aber keine Angst für das Problem gibt es ja GPS (Global Positioning System) – aber Sie müssen mit Ihrem Gerät auch umgehen können. Informieren Sie sich vor dem Start über Tourenverlauf, Geländeform usw.

Erste Hilfe & Notfall Utensilien

  • Verbandsmaterial
  • 2 Rettungsdecken
  • Traubenzucker
  • evtl- SAM-Splint
  • Schmerzmittel
  • Handy (am Körper tragen, sonst saugt die Kälte den Akku lehr!)
  • Handy mit aktivierten Ortungsdiensten bzw. GPS-Funktionen

Viele Schneeschuhwanderer sind heute im Besitz von Smartphones mit GPS-Funktion. Wir stellen bei unseren Einsätzen allerdings immer wieder fest, dass viele Schneeschuhwanderer nicht in der Lage sind, damit Koordinaten zu ermitteln und mitzuteilen.

Meist ist dazu die Installation eines zusätzlichen Apps notwendig. Die bloße Installation reicht aber nicht aus! Man muss sich mit dieser Materie auch befassen um im Notfall rasch die Standort-Koordinaten bestimmen zu können!

Deshalb unsere Bitte: Beschäftigen Sie sich intensiv mit Ihrem Handy, damit Sie im Notfall auch damit umgehen können!

Hilfe organisieren & Bergwacht alarmieren über den Notruf 112

Wenn Sie sich verlaufen haben oder sonstige professionelle Hilfe brauchen, dann bleiben Sie in der Gruppe zusammen. Setzen Sie den Notruf ab, dieser ist europaweit einheitlich: 112. Im Dreisesselgebiet werden Sie wahrscheinlich im tschechischen Netz einloggen, damit kommt Ihr Notruf in Tschchien an. Sie werden aber nach Deutschland weitergeleitet. Wenn Sie ein Smartphone haben aktivieren Sie unbedingt die Ortungsdienste bzw. GPS-Funktion in Ihren Einstellungen, die wir können Sie damit, falls Sie im deutschen Handynetz sind, evtl. orten. Die Ortung funktioniert nicht bei deaktiviertem GPS-Funktionen. Alternativ können Sie Ihre Position auch direkt der Rettungsleitstelle übermitteln, dies erleichtert unserer Suchmannschaft Ihr Auffinden ungemein.

Muss ich den Bergwachteinsatz in Bayern bezahlen ?

Die folgenden Aussagen treffen ausschließlich für die Bergwacht Bayern zu; Österreich, Schweiz und Schwarzwald haben andere Bestimmungen!
Jede Einsatzkraft leistet ihren Einsatz ehrenamtlich. In Artikel 36 des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes  wird geregelt, dass die Durchführenden der Berg- und Höhlenrettung sowie der Wasserrettung für ihre Leistungen Benutzungsentgelte erheben müssen. Die je nach Einsatzart unterschiedlichen Pauschalen wurden gemeinsam mit den Krankenkassen vereinbart.

  • Sogenannte „Notfalleinsätze Berg“ der Bergwacht Bayern
    Hierzu zählt die Rettung eines erkrankten oder verletzten Bergsportlers, der im Anschluss ärztlich behandelt werden muss. Auf Basis des Sozialgesetzbuches V werden diese Kosten je nach Aufwand durch die Krankenkassen mit definierten Pauschalen erstattet.   Es fallen keine weitere Kosten seitens der Bergwacht Bayern an.
  • Sogenannte „Sondereinätze Berg“ der Bergwacht Bayern
    Bei diesen besonderen Einsätzen können die Krankenkassen keine Leistungen übernehmen. Die entsandenen Kosten müssen pauschal mit den Betroffenen oder Angehörigen verrechnet werden. Aber keine Angst, die Bergwacht stürzt normalerweise niemanden in den Ruin.

444 € Spende für die Bergwacht Passau/Dreisessel

Über einen weihnachtlichen Geldsegen konnte sich die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel freuen. Das Haarstudio Magic Style Melanie Reischl aus Wegscheid sammelte über den vorweihnachtlichen Losverkauf den Betrag als Spende für die Bergwacht. img_0039

Die Bereitschaft kann das Geld dringend gebrauchen für den Erhalt der Notfallrucksäcke und für die Überprüfung der Pulsoxymeter.

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Stefan Berger bedankte sich im Namen der Bergwacht Passau/Dreisessel für die großzügige Spende.

Die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel unterhält die “Unterstützende Bergrettungswache Passau” und die “Bergrettungswache Haidmühle am Dreisessel”. Das Haupteinsatzgebiet ist der Dreisesselberg und seine Umgebung. Im Winter sind das die Loipen um Altreichenau, auch der für Touren- und Schneeschuhgeher immer beliebter werdende Dreisesselberg, mit seiner sehr schönen, über 3km langen und über 400m hohen Naturabfahrt gehören im Winter zum Einsatzgebiet.

 

 

50 Jahre Bergwachtmitglied – Ehrung bei der Weihnachtsfeier am Dreisessel

Die Bergwachtbereitschaft Passau/Dreisessel konnte im Dezember zur traditionellen Weihnachtsfeier am Dreisessel wieder zahlreiche aktive Bergretter, Mitglieder und Freunde willkommen heißen, welche die Bergretter über viele Jahre auf diesem Weg begleitet haben.

Bereitschaftsleiter Thomas Graf dankte allen aktiven Bergrettern für die vielen investierten Stunden im ehrenamtlichen Dienst am Nächsten. Ebenso galt der Dank an die Familienangehörigen der Aktiven, ohne deren Mittragen das Ehrenamt im Bergwacht-Rettungsdienst in der heutigen Zeit nicht möglich wäre. Die Feier stand unter dem Motto sich Zeit nehmen: „Es ist schon komisch, dass gerade in der staaden Zeit dies nur selten gelingt“, so Bereitschaftsleiter Graf in seinem Grußwort.

Eine aussergewöhnliche Ehrung gab es bei der traditionellen Weihnachtsfeier der Bergwacht Passau/Dreisessel: Karlheinz Köhl wurde für seione 50-jährige Mitgliedschaft in der Bereitschaft ausgezeichnet.

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Bereitschaftsleiter Thomas Graf und Regionalleiter Manfred Falkner überreichten dem langjährigen Ausbilder für Naturschutz das Ehrenabzeichen der Bergwacht.

 

 

Rettung aus den Tiefen des Bergwerks – Bergretter trainieren den Ernstfall unter Tage

Die Bergwachten Hauzenberg/Waldkirchen und Passau/Dreisessel übten im Graphitbergwerk Kropfmühl zusammen mit der Grubenwehr um den Leitenden Ingenieur Erich Hoffmann die Rettung von zwei Verletzten aus dem Besucherbergwerk, 4. „Sohle“ in 45 m Tiefe.

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Vor dem Besucherstollen  in Kropfmühl bei Untergriesbach stehen die Bergwachtler aus dem ganzen Landkreis Passau und Teilen Freyung-Grafenaus versammelt. An ihren blauroten Outfits baumeln Seile, Haken und Karabiner. Es sind knapp 20 Bergretter und die Grubenwehr Kropfmühl, die sich hier versammelt haben. Sie nehmen an einer Übung teil, um im Ernstfall auf alles vorbereitet zu sein.

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Übung  stellt echtes Szenario nach

Das Szenario: Zwei Besucher sind in 45 Metern Tiefe gestürzt. Per Telefon konnte die Rettungsleitstelle und damit die Bergwacht alarmiert werden. Einsatz- und Übungsleiter Christoph Lachinger und Dirk Stephan erklären, wie und wo die Bergretter vorgehen müssen. Dann teilen sie die Trupps ein.

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Bei der Übung geht es vor allem um die koordinierte Zusammenarbeit, um eine gute Organisation. Es ist dreckig, eng und felsig. Die Kommunikation läuft über Tetra-Digitalfunk teilweise sehr gut. Zwei Rettungswege wurden mit dem bayernweit einheitlichen Statikseilsatz trainiert: Rettung mittels Flaschenzug nach oben und die Rettung nach unten und mit dem Aufzug schließlich nach oben.

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Den Abschluss bildete ein gemütliches Zusammensein bei einer vom Graphitbergwerk gesponserten Brotzeit.

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