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Sicherheit beim Schneeschuhwandern im Dreiländereck

Sicherheit beim Schneeschuhwandern im Dreiländereck am Dreisessel

Die ersten Schneeflocken rocken! Der Bayerwald wird in dieser Woche eingeschneit  – Schneeschuhgeher stecken in den Startlöchern.Da die Schneeschuhsaison direkt vor der Türe steht und in unserem Dienstgbeit am Dreisessel viel Schneeschuhwanderer unterwegs sind, möchten wir hier ein paar Informationen für Ihre Sicherheit zusammentragen:

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  • Anfänger sollten unbedingt auf den markierten Wanderwegen (sofern erkennbar) bleiben und vermeintliche Abkürzungen vermeiden (auch aus Gründen des Naturschutzes).
  • Machen Sie regelmäßig Pausen und trinken Sie viel, auch wenn Sie keinen Durst haben.
  • Kehren Sie rechtzeitig um.
  • Gehen Sie im Winter nicht alleine auf Tour!

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Stirnlampe/Licht
Die Tage im Winter sind kurz, und die Nacht bricht schneller herein als einem manchmal lieb ist. Wenn dann nicht gerade Vollmond ist, freut man sich, dass die Stirn- oder Taschenlampe mit dabei sind. Prüfen Sie vor der Tour die Akkus.

Orientierung: GPS, Landkarte und Kompass
helfen Ihnen bei der Lagebestimmung. Mittlerweile gibt´s auch günstige und gute GPS-Geräte. Aber denken Sie daran, dass die Kälte die Akkus lehr saugen wird. Sicherlich ist die Orientierung im Schnee und bei Nebel  nicht so einfach wie im Sommer. Wanderwege oder Pfade sind verschneit, die Landschaft und markante Bodenmerkmale sind nicht leicht zu erkennen. Aber keine Angst für das Problem gibt es ja GPS (Global Positioning System) – aber Sie müssen mit Ihrem Gerät auch umgehen können. Informieren Sie sich vor dem Start über Tourenverlauf, Geländeform usw.

Erste Hilfe & Notfall Utensilien

  • Verbandsmaterial
  • 2 Rettungsdecken
  • Traubenzucker
  • evtl- SAM-Splint
  • Schmerzmittel
  • Handy (am Körper tragen, sonst saugt die Kälte den Akku lehr!)
  • Handy mit aktivierten Ortungsdiensten bzw. GPS-Funktionen

Viele Schneeschuhwanderer sind heute im Besitz von Smartphones mit GPS-Funktion. Wir stellen bei unseren Einsätzen allerdings immer wieder fest, dass viele Schneeschuhwanderer nicht in der Lage sind, damit Koordinaten zu ermitteln und mitzuteilen.

Meist ist dazu die Installation eines zusätzlichen Apps notwendig. Die bloße Installation reicht aber nicht aus! Man muss sich mit dieser Materie auch befassen um im Notfall rasch die Standort-Koordinaten bestimmen zu können!

Deshalb unsere Bitte: Beschäftigen Sie sich intensiv mit Ihrem Handy, damit Sie im Notfall auch damit umgehen können!

Hilfe organisieren & Bergwacht alarmieren über den Notruf 112

Wenn Sie sich verlaufen haben oder sonstige professionelle Hilfe brauchen, dann bleiben Sie in der Gruppe zusammen. Setzen Sie den Notruf ab, dieser ist europaweit einheitlich: 112. Im Dreisesselgebiet werden Sie wahrscheinlich im tschechischen Netz einloggen, damit kommt Ihr Notruf in Tschchien an. Sie werden aber nach Deutschland weitergeleitet. Wenn Sie ein Smartphone haben aktivieren Sie unbedingt die Ortungsdienste bzw. GPS-Funktion in Ihren Einstellungen, die wir können Sie damit, falls Sie im deutschen Handynetz sind, evtl. orten. Die Ortung funktioniert nicht bei deaktiviertem GPS-Funktionen. Alternativ können Sie Ihre Position auch direkt der Rettungsleitstelle übermitteln, dies erleichtert unserer Suchmannschaft Ihr Auffinden ungemein.

Muss ich den Bergwachteinsatz in Bayern bezahlen ?

Die folgenden Aussagen treffen ausschließlich für die Bergwacht Bayern zu; Österreich, Schweiz und Schwarzwald haben andere Bestimmungen!
Jede Einsatzkraft leistet ihren Einsatz ehrenamtlich. In Artikel 36 des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes  wird geregelt, dass die Durchführenden der Berg- und Höhlenrettung sowie der Wasserrettung für ihre Leistungen Benutzungsentgelte erheben müssen. Die je nach Einsatzart unterschiedlichen Pauschalen wurden gemeinsam mit den Krankenkassen vereinbart.

  • Sogenannte „Notfalleinsätze Berg“ der Bergwacht Bayern
    Hierzu zählt die Rettung eines erkrankten oder verletzten Bergsportlers, der im Anschluss ärztlich behandelt werden muss. Auf Basis des Sozialgesetzbuches V werden diese Kosten je nach Aufwand durch die Krankenkassen mit definierten Pauschalen erstattet.   Es fallen keine weitere Kosten seitens der Bergwacht Bayern an.
  • Sogenannte „Sondereinätze Berg“ der Bergwacht Bayern
    Bei diesen besonderen Einsätzen können die Krankenkassen keine Leistungen übernehmen. Die entsandenen Kosten müssen pauschal mit den Betroffenen oder Angehörigen verrechnet werden. Aber keine Angst, die Bergwacht stürzt normalerweise niemanden in den Ruin.
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